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Football: Letztes Panther-Aufgebot kämpft tapfer

Football : Letztes Panther-Aufgebot kämpft tapfer

Beim 7:58 in Braunschweig fallen während des Spiels alle Runningbacks und Linebacker aus.

Düsseldorf. Die Personaldecke der Panther war bereits vor dem Auswärtsspiel bei den Lions Braunschweig enorm dünn. Doch im Verlauf der Partie vor rund 3700 Zuschauern im Eintracht-Stadion, die mit 7:58 verloren ging, fielen den Raubkatzen zu allem Überfluss auch noch die verbliebenen Runningbacks im Angriff sowie sämtliche gelernte Linebacker in der Verteidigung aus.

„Durch den verletzungsbedingten Ausfall unserer Linebacker mussten Defensive Backs deren Position einnehmen“, erklärte Headcoach Marc Ellgering. Und dass die gelernten Passverteidiger als Verteidiger gegen das Laufspiel des Eurobowl-Teilnehmers eher schlecht aussehen würden, war nicht nur dem Trainer des sechsmaligen Deutschen Meisters klar. Doch es fehlten die personellen Alternativen. „Hinzu kam ab der zweiten Halbzeit das gänzliche Fehlen von Runningbacks, was unseren Angriff verständlicherweise erheblich gehemmt hat. Das Laufspiel fand ab da nur noch durch unseren Quarterback Manuel Engelmann statt“, so Ellgering weiter.

Dennoch kämpften die Panther auch im dritten Auswärtsspiel der Saison, so gut es ging. Im ersten Viertel gingen die Düsseldorfer durch die ersten Punkte auf fremdem Platz in diesem Jahr sogar in Führung. Engelmann bediente Wide Receiver Yannick Baumgärtner mit einem 77-Yard-Pass zum Touchdown und dem 7:3 für die Panther. Danach drehten die Braunschweiger aber auf und hatten sich bereits zur Pause eine 24:7-Führung erspielt. Vor allem Runningback Jabari Johnson tanzte die Panther-Abwehr in der zweiten Hälfte immer wieder aus. Dem US-Amerikaner allein gelangen insgesamt drei Touchdown-Läufe.

Den Panthern bleibt die Hoffnung, dass bis zum nächsten Spiel in zwei Wochen bei den Berlin Rebels einige der Verletzten zurückkehren. Das anstehende spielfreie Wochenende kommt aufgrund der langen Verletztenliste sicherlich alles andere als ungelegen, um wieder Kraft aufzutanken und das Lazarett zu lichten.