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American Football: Letzter Akt für die Panther

American Football : Letzter Akt für die Panther

Im abschließenden Saisonspiel sind die Dresden Monarchs zu Gast.

Düsseldorf. Es war ein Jahr des Umbruchs bei den Düsseldorf Panthern. Der sechsmalige Deutsche Football-Meister war im Frühjahr mit dem Wissen in die neue Saison gegangen, dass auf sportlicher Ebene eher Entwicklung statt Ergebnisse im Vordergrund stehen. Dem Auftaktsieg im April folgten zehn Niederlagen, teilweise mit mehr als 50 Punkten Differenz. Am Samstag steht mit dem Heimspiel gegen die Dresden Monarchs (17 Uhr, Karl-Hohmann-Straße) der letzte Akt auf dem Programm.

„Das man am Ende einer solch schwierigen Saison, in der wir von Anfang an gegen alle internen und externen Widerstände kämpfen mussten, der Offseason — und damit der Phase der Erholung, der folgenden Auswertung und der damit einhergehenden Justierung — freudig entgegengeht, dürfte niemanden überraschen“, sagt Marc Ellgering. Die Aussage des Headcoaches belegt, dass trotz aller positiven Ansätze, die er und sein Trainerteam über die Saison auch ausgemacht haben wollen, viele bei den Panthern über das Ende der Spielzeit 2015 nicht traurig sind.

Zum letzten Spiel gegen die Monarchs gibt es ein Wiedersehen mit den Panthern von 1995, die einst neben der Meisterschaft auch den Eurobowl gewannen. „Kurz vor Spielbeginn wird sich das 95er-Team beispielsweise am Tunnel zum feierlichen Einlauf sammeln“, sagte Clemens Sökefeld, General Manager der Panther. „Zudem sind weitere Überraschungen geplant.“

Eine sportliche Überraschung auf dem Spielfeld in Benrath scheint aber ausgeschlossen. Dresden gilt als Mitfavorit auf den Gewinn des German Bowl und hatte das Team der Düsseldorfer im Hinspiel bereits mit 70:0 in alle Einzelteile zerlegt. Doch Ellgering hat auch für den Saisonabschluss eine klare Vorstellung, was er von seiner Mannschaft sehen möchte: „Wir wollen auch in dem Spiel gegen Dresden den Ball so lange wie möglich halten, wie uns dies gegen Braunschweig gelang“, erklärt der Headcoach. „Nur müssen wir einerseits mit dem Angriff dann auch zum Abschluss von Angriffsserien punkten.“