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Leichtathletik: Zum Lernen an die Ostsee

Leichtathletik: Zum Lernen an die Ostsee

Das Düsseldorfer Team hat über 20 Starter.

Düsseldorf. Mit über 20 Athleten stellten Düsseldorfs Leichtathleten ein großes Aufgebot für die Jugend-DM in Rostock. Es gab keinen negativen Ausreißer, auch nicht in der Schülerinnenklasse, die eigentlich „nur zum Lernen“ an die Ostseeküste gefahren waren.

Dabei war es schon schwer genug gewesen, sich als Jüngere überhaupt für die Jugend-DM zu qualifizieren. So schaffte die 14-jährige Ronja Sowalder (ART) im Finale des Diskuswerfens der Mädchen bis zu 18 Jahre den achten Platz mit 39,78 Metern.

Die 15-jährige Leonie Hönekopp (ART) ist noch völlig unerfahren. Dass sie als Westdeutsche Schüler-Meisterin (Bestleistung 5,82 Meter) noch nicht bei einem Wettbewerb mit wechselndem Wind gegen die um bis zu drei Jahre älteren Springerinnen mithalten würde, war erwartet worden. Sie wurde Zehnte mit 5,38 Metern.

In der 4 x 100-Meter-Staffel durfte das Schülerinnen-Team ran, das bei den Westdeutschen Meisterschaften die Plätze vier und fünf belegt hatte. Trainer Sven Timmermann hatte daraus ein Quartett gebildet, das Rang 20 in 49,59 Sekunden unter 40 Teams schaffte, wobei Sarah Leppich, Leonie Hönekopp, Annina Brandenburg und Paula Giesen starteten.

Sie wissen nun, dass man bei einer großen Meisterschaft in einen „Call-Room“ muss, abgeschirmt von den Trainern und Betreuern. Danach wird man zum Wettkampft geführt.

Der ART hatte den Mut, auch vielen jüngeren Athletinnen ihre erste Teilnahme an Deutschen-Jugend-Meisterschaften zu ermöglichen. Das soll sich in Zukunft auch mal in Medaillen niederschlagen. B.F.