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Leichtathletik: Thorwirth im Finale, Danwitz muss zusehen

Leichtathletik: Thorwirth im Finale, Danwitz muss zusehen

SFD-Läufer schafft Norm über 800 Meter, allerdings nach der Meldefrist.

Düsseldorf. Der 17-jährige SFD-Mittelstreckler Lars von Danwitz wäre zu gerne bei der Jugend-DM in Rostock dabei gewesen. Er hatte auch eine Woche zuvor bei den 67. Wilhelm-Unger-Spielen im Rather Waldsadion die Norm im 800-Meter-Lauf (1:59,00 Minuten) unterboten, als er in dem vom Südafrikaner Heinrich Herbst in 1:56,85 Minuten gewonnenen Rennen als Vierter in 1:58,20 Minuten das Ziel erreichte.

Achselzucken war dann die Antwort auf die Frage: „Warum nicht zwei Wochen früher?“ Bis zum 9. Juli musste man sich qualifiziert haben. Lars von Danwitz tat es genau elf Tage zu spät. Ihm hatte sein Klub-Kollege Maximilian Thorwirth perfekt assistiert und ihn als Tempomacher unterstützt.

Thorwirth schaute sich immer wieder nach seinem „Zögling“ während des Rennens um und munterte auf. Nach 720 Metern beendete Thorwirth „seinen Schlepper-Job“.

Thorwirth war dagegen am Samstag bei den 1500-Meter-Vorläufen in Rostock dabei. „Ich will in den Endlauf am Sonntag“, kündigte der mit der Zeit von 3:59,72 Minuten an elfter Stelle der Meldeliste verzeichnete SFD-Läufer an. Zwölf der 23 gemeldeten Läufer Läufer kamen ins Finale. Maximilian Thorwirth schaffte es knapp und landete in 4:00,49 Minuten auf dem zehnten Platz. B.F.