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Kusel lobt die Einstellung seines neuen Teams

Kusel lobt die Einstellung seines neuen Teams

Der neue Trainer möchte den Rather SV wieder stabilisieren. Morgen geht es gegen Tabellenführer TSV Meerbusch.

Am vergangenen Dienstag wurde beim Rather SV ein neues Kapitel aufgeschlagen. Da leitete Andreas Kusel die erste Trainingseinheit beim Fußball-Landesligisten. Bevor es auf den Platz ging, erläuterte der Nachfolger von Patrick Michaelis seinem neuen Team seine Vorstellungen von der gemeinsamen Arbeit. „Ich lege viel Wert auf eine Struktur. Das fängt bei der Trainingsvorbereitung an und hört mit der Nachbereitung auf. An gewisse Abläufe müssen sich alle halten“, sagt Kusel, der bei seiner Premiere 19 Spieler um sich versammelte.

Der erste Eindruck von seinem Team stimmt den ehemaligen Oberliga-Spieler zuversichtlich. „Die Jungs haben eine gute Einstellung“, lobt der 42-Jährige. Gemeinsam mit dem beim RSV verbleibenden Co-Trainer Horst Weßnig möchte Kusel das zuletzt etwas kriselnde Team wieder in kleinen Schritten in die Erfolgsspur zurückführen. „Wir wollen versuchen, uns bis zur Winterpause zu stabilisieren und noch ein paar Punkte zu holen, und dann in der Vorbereitung die Basis für eine gute Rückrunde legen“, sagt der neue RSV-Coach. Kurzfristig will Kusel vor allem die Defensive stärken, zumal mit dem Tabellenführer TSV Meerbusch morgen der große Aufstiegsfavorit wartet. „Da kann es für uns nur darum gehen, so lange wie möglich die Null zu halten und zu hoffen, dass vorne mal einer durchrutscht.“

Den Weg der kleinen Schritte aus einer Krise hat auch schon der VfL Benrath in Angriff genommen. Mit vier Punkten aus den jüngsten beiden Partien haben die Schlossstädter schon Boden auf die Nicht-Abstiegsplätze gutgemacht. Allerdings trauert Trainer Frank Stoffels noch immer den beiden verlorengegangenen Punkten beim 2:2 gegen den direkten Konkurrenten 1. FC Viersen hinterher. „Da war auch mehr für uns drin“, meint Stoffels, der seine Spieler deshalb mit Blick auf das Heimspiel gegen VdS Nievenheim in die Pflicht nimmt. „Gegen Nievenheim müssen wir nachlegen.“

Wie schwer diese Aufgabe werden dürfte, darüber könnte der MSV Düsseldorf eine Geschichte erzählen. Zwar bezwang der Aufsteiger den VdS am vergangenen Sonntag mit 2:1, hatte dabei aber nach Meinung von Trainer Mohamed Elmimouni „mehr Glück als Verstand“. Gegen das Kellerkind ASV Mettmann sollen zu Hause die nächsten drei Zähler eingefahren werden, dann aber am Besten wieder primär auf eigenem Können beruhend. magi