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Kampfsport: Fehler sehen nur Fachleute

Kampfsport: Fehler sehen nur Fachleute

Bei den Frosins ist Taekwondo Familiensache. Die Töchter kämpfen schon sehr erfolgreich.

Düsseldorf. Immer noch schaut Uschi Frosin genau hin, wenn ihre beiden Töchter trainieren und zum Wettkampf antreten. Doch die zehnjährige Katrin und ihre Schwester Christina (13) bewegen sich inzwischen viel zu schnell, als dass die Mutter alle technischen Feinheiten mit bloßem Auge erkennen und notfalls korrigieren könnte. Schließlich ist Taekwondo eine Sportart, die viel Präzision, Koordination und Beweglichkeit voraussetzt.

Vater Frank schaut auch zu, diesmal nicht mit der Videokamera, sondern mit viel Stolz auf seine drei Sportasse. Währenddessen versucht WZ-Fotograf Christof Wolff, die Bewegungen der Fitness- und Verteidigungssportart in den Räumen des Sportwerks festzuhalten. Gar nicht so leicht, bei den blitzschnellen Bewegungen der Frosin-Töchter.

Zwei Jahre nach den Kindern trat auch die Mutter 2003 in den Verein ein und trainiert nun ebenfalls viermal in der Woche. Uschi Frosin konzentriert sich dabei aber vor allem auf die Bewegungsformen. Fehler sieht nur noch der absolute Fachmann. Auch bei den beiden erfolgreichen Nachwuchs-Kämpferinnen ist das so. "Ich mache mich im Kampf zu klein", sagt Katrin selbstkritisch zu ihrer Leistung.

Die Sportart Taekwondo ist eine Verteidigungs- und Fitness-Sportart, die aus Korea stammt. Tae heißt übersetzt Fuß, Kwon heißt Faust und Do bedeutet Weg. Bei den sportlichen Vergleichen tragen die Kämpfer Schutzwesten um den Oberkörper und einen Kopfschutz. Das Sportwerk Düsseldorf ist Bundesstützpunkt dieser Sportart und bietet Taekwondo in mehreren Leistungs- und Altersgruppen an. Info: Tel: 3368887