Jönke-Interview: Wir halten die Spannung bei den ART Giants hoch

Basketball : Jonas Jönke: Die ganze Stadt wird mitgenommen

Der Trainer spricht vor dem bevorstehenden Aufstieg der ART Giants auch über die Chancen des Basketballs in Düsseldorf.

Jonas Jönke ist derzeit wohl ein glücklicher Mensch. Wenn diese Zeilen erscheinen, könnte er schon Vater eines Jungen sein. Und auch sportlich läuft es bestens. Mit den ART Giants steht der Trainer des Basketball-Regionalligisten vor dem Aufstieg in die 3. Liga. In Kooperation mit Sportstadt.tv sprachen wir mit dem 34-Jährigen.

Wird es nach der Niederlage in Herten  nun am Samstag mit dem Aufstieg gegen Salzkotten klappen?

Jonas Jönke im Interview

Jonas Jönke: Wir können es theoretisch ja auch noch am letzten Spieltag klar machen. Nein, natürlich wollen wir das jetzt im Heimspiel schaffen, nachdem wir in Herten etwas unnötig verloren haben.

Was soll denn noch schief gehen? Der Aufstieg ist doch eigentlich nur noch Formsache und eine Frage der Zeit.

Jönke: Es sieht sehr, sehr gut aus. Aber es kann immer passieren, dass sich irgendein Spieler, der für uns sehr entscheidend ist, verletzt und nicht spielen kann. Oder es wird einer krank und steckt andere an. Klar, ich baue da Szenarien auf, aber wir müssen uns fokussieren, bis dann auch rechnerisch nicht mehr möglich ist, nicht aufzusteigen. So halten wir die Spannung hoch.

Falls es dann klappt, was bedeutet das für den Basketball-Standort Düsseldorf und für die ART-Giants.

Jönke: Für Düsseldorf sehr viel. Weil das schon seit mehreren Jahren unser primäres Ziel ist. Wir werden noch attraktiveren Basketball in der Pro B, so heißt die 3. Liga, sehen. Wir haben die Möglichkeit, Jugendspieler mit einer höheren Qualität einzubauen. Natürlich hoffe ich auf mehr Zuschauert. Es wird eine Situation geben, in der die ganze Stadt mitgenommen wird.

Sind denn gravierende Veränderungen in der Kader-Zusammenstellung notwendig?

Jönke: In der Pro B müssen statt zwei, wie bisher, dann drei deutsche Spieler jederzeit auf dem Feld stehen. Das heißt, Veränderungen sind auf jeden Fall nötig. Zudem geht es auch um Local Player, die in der Jugend in Deutschland gespielt haben müssen und nicht nur einen deutschen Pass haben.

Dazu muss aber auch die Jugendarbeit intensiviert werden, oder?

Jönke: Seit 2016 arbeiten der ART und die Giants zusammen. Wir haben deutlich mehr Kinder und Trainer. Da hat sich einiges getan. Die Strukturen sind professioneller geworden und wir sind auch in höchsten Ligen von NRW vertreten. Wir brauchen ein breites Fundament. Zudem wollen wir ein Verein sein, der sehr gut mit der ersten Mannschaft und der Jugend verbunden ist.

Das Video zum Interview:

wz.de/dsport