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InlineHockey: Spielen aus Spaß an der Freude

InlineHockey: Spielen aus Spaß an der Freude

Düsseldorf Gladiators gehen in ihre zwölfte Saison. Als die Inlinehockey-Bewegung 1996 von den USA nach Deutschland herüberschwappte, gründeten 20 Vereine unter dem Dach des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) die Deutsche Inlinehockey-Liga (DIHL).

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p class="text"><strong>Düsseldorf. "Eigentlich passiert bei uns in diesem Jahr nicht viel. Aber wir ziehen das trotzdem durch." Auch wenn Wolfgang Reinhardt mit Leib und Seele bei der Sache ist, wenn es darum geht, für den Düsseldorfer Inlinehockey-Verein "Gladiators" die Saison zu organisieren, so wird es für ihn doch von Jahr zu Jahr schwieriger, die Spielzeit vorzubereiten. Als die Inlinehockey-Bewegung 1996 von den USA nach Deutschland herüberschwappte, gründeten 20 Vereine unter dem Dach des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) die Deutsche Inlinehockey-Liga (DIHL). Davon sind elf Jahre später nur noch elf Mannschaften übrig geblieben, von den ursprünglich zwölf West-Teams gibt es nur noch die "Gladiators".

Spieler finanzieren ihren Sport mit eigenen Mitteln

Die Gründe dafür sind vielschichtig. "Einige Städte wie Schwenningen stellen ihre Hallen nicht mehr zur Verfügung, hinzu kommen finanzielle Probleme von Vereinen wie Freiburg", erklärt Reinhardt, der neben vielen treuen Sponsoren vor allem auf den Idealismus der Spieler bauen kann. So wie bei Henrik Hölscher und Sascha Engel, die in der abgelaufenen Eishockey-Saison für die Füchse Duisburg spielten. "Wir machen das vor allem aus Spaß an der Freude. Dafür sind wir sogar bereit, die Flugkosten nach Brünn selber zu tragen", so Henrik Hölscher, der auch als Trainer fungiert.

Die Teilnahme an einem gut besetzten Turnier in der zweitgrößten Stadt Tschechiens ist vom 29. Juni bis zum 1. Juli der Höhepunkt der diesjährigen Saison. Denn aufgrund der langen Busfahrten wurden die Gladiators in der DIHL für das Viertelfinale gesetzt, das am 23. Juni auf der zweiten Eisbahn an der Brehmstraße stattfindet. "Wir werden für dieses Turnier mit drei Spielen keinen Eintritt nehmen, da wir zu diesem Zeitpunkt nur schwer einschätzen können, wo wir sportlich stehen", sagt Reinhardt, der noch nicht weiß, auf welche Spieler er zurückgreifen kann.

DIHL: 23. Juni, Viertelfinal-Turnier an der Brehmstraße, 14 Uhr: Qualifikationsspiel. 16 Uhr: Gladiators - Verlierer Qualifikationsspiel. 18 Uhr: Gladiators - Sieger Qualifikationsspiel. Für den Fall des Turniersieges reisen die Gladiators zum Halbfinale am 8. Juli nach Germering, wo am 15. Juli auch das Finale stattfindet.

International: Turnier in Brünn (29. Juni - 1. Juli) mit acht Teams aus Deutschland, Tschechien, der Slowakei und Ungarn