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Inlinehockey: Deutsches Team will so gerne nach Taiwan

Inlinehockey: Deutsches Team will so gerne nach Taiwan

Bei der WM in Ratingen soll die „Quali“ für die World Games 2009 gelingen.

Düsseldorf. Großer Sport in Ratingen: Nachdem der internationale Eishockeyverband IIHF in der vergangenen Woche in Bratislava mit Schweden seinen Inlinehockey-Weltmeister 2008 gekürt hat, ermittelt nun der internationale Rollsportverband FIRS seinen diesjährigen Titelträger. Und dieses Turnier findet vom 6. bis zum 12. Juli in der Eissporthalle am Sandbach in Ratingen statt. 17 Nationen aus vier Kontinenten suchen den Nachfolger von Titelverteidiger Tschechien.

Dabei trifft Deutschland in der Vorrundengruppe D auf die Niederlande (6.7., 17 Uhr), Belgien (7.7., 18.30 Uhr), Mexiko (8.7., 8 Uhr) und den Iran (8.7., 17 Uhr), wobei nur der Gruppensieger das Viertelfinale erreicht, da das Team von Bundestrainer Hansy Dreher als Zehnter der WM 2007 im B-Pool starten muss.

"Wir wollen in unserer Gruppe Erster werden, denn nur so können wir unser Ziel erreichen, in der Endabrechnung Platz Sechs zu belegen. Damit wären wir nämlich für die World Games 2009, die Wettkämpfe der nicht-olympischen Sportarten, in Taipeh qualifiziert. Ich weiß, dass das schwer wird, aber es ist machbar", sagt Hansy Dreher. Der 51-Jährige, der in den 70er-Jahren einige Eishockey-Bundesligapartien für die Düsseldorfer EG bestritt, betreut die Deutsche Nationalmannschaft nach den Titelkämpfen 2005 in Paris, 2006 inDetroit und 2007 in Bilbao nun bereits im vierten Jahr.

"Ich glaube, dass ich das beste Team zusammengestellt habe, um unser Ziel realisieren zu können", ist Dreher optimistisch. Zu seinem Kader gehören mit Torhüter Markus Felkel sowie den Feldspielern Delf Spauszus, Christian Müller, Philip Hendle, Udo Schafranski und Jan Taube auch sechs Akteure der DEG Rhein Rollers. "Die habe ich aber nicht dabei, weil sie hier aus der Gegend kommen, sondern weil sie gut sind", so Dreher.

Jan Taube, der in der Deutschen Eishockey Liga für die Füchse Duisburg aktiv ist, hofft dennoch auf einen Heimbonus. "Wir sind an die Spielfläche, die kleiner ist als die in den USA, gewöhnt und das ist schon ein enormer Vorteil", begründet der 24-Jährige seine Hoffnungen, ergänzt aber realistisch: "Trotzdem sind die USA der Favorit, denen am ehesten die Schweiz und Tschechien gefährlich werden können."