Hockey: DSD bleibt in der zweiten Bundesliga​

Hockey : DSD bleibt in der zweiten Bundesliga

Trotz der Heimniederlage schaffen die Grafenberger den Klassenverbleib.

Der DSD wird auch in der kommenden Saison in der zweiten Hockey-Bundesliga spielen. Die Mannschaft von Trainer Tobias Bergmann feierte trotz der 1:4-Niederlage gegen Schwarz-Köln den Klassenverbleib, da auch der Konkurrent aus Heimfeld verlor. Somit sind die Düsseldorfer auch bei einer weiteren Niederlage am letzten Spieltag nicht mehr einzuholen.

Das wussten die Grafenberger bereits, als sie am Sonntag zu späterer Anstoßzeit gegen Köln ranmussten. Trotzdem wollte Trainer Bergmann die hohe Niederlage nicht entschuldigen: „Eigentlich haben wir einen anderen Anspruch an uns selbst.“ Im Hindpsiel hatte der DSD den Favoriten noch geschlagen, und auch dieses Mal brachte Daniele Cioli sein Team bereits früh in Führung. Doch das konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Kölner über die gesamte Partie spielbestimmend waren. Wenig überraschend glichen sie nur eine Minute später aus. Danach war es lediglich DSD-Schlussmann Elmar Fischer zu verdanken, dass seine Mannschaft im Spiel blieb. Bis zur 45. Minute hielt er das 1:1, doch im letzten Viertel nutzten die Gäste bei ihrer spielerischen Überlegenheit auch die Chancen und gingen in Führung. In der Folge zogen die Kölner auf 4:1 davon, Bergmann sprach nach der Partie von einer „völlig verdienten Niederlage“.

Trotzdem dürfen sich die Düsseldorfer über den Klassenerhalt freuen — und können am letzten Spieltag beim Kahlenberger HTC zu einem versöhnlichen Ende der Saison kommen. Gegen die bereits abgestiegenen Mülheimer geht der DSD als klarer Favorit ins Spiel und möchte seinen Fans „einen erfolgreichen Saisonabschluss bescheren, der uns im letzten Heimspiel nicht gelungen ist“, so Bergmann.

Mehr von Westdeutsche Zeitung