Hockey: DHC-Damen verlieren den Anschluss

Hockey: DHC-Damen verlieren den Anschluss

Zweitligist mit unnötiger Niederlage und einem Sieg.

Düsseldorf. Freude über den souveränen Heimsieg wollte bei Hockey-Zweitligist DHC nicht so recht aufkommen. Zu groß war der Ärger über die vermeidbare Niederlage vom Vortag. „Das war gänzlich unnötig“, ärgerte sich Trainer Nico Sussenburger, dessen Spielerinnen am Samstag Großflottbek 1:2 (0:1) unterlagen. „Wir haben pomadig gespielt und nicht strukturiert und konsequent genug“, sagte er. „Das war Schönspielerei.“

In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie verpasste der DHC seine individuellen Stärken auszuspielen. Nach dem 0:2-Rückstand kam der Anschlusstreffer von Jana Gerits zwar nicht zu spät, doch in der Schlussphase brachte Sussenburgers Mannschaft den Gegner nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis.

Besser machte es der DHC am Sonntag gegen Hannover. Beim 4:0 (2:0) waren die Oberkasselerinnen spielbestimmend. Und anders als am Vortag gelang es den Gastgeberinnen die sich bietenden Möglichkeiten besser zu verwerten. Greta Gerke (2), Julia Paschwitz und Lena Hoffmann trafen für den DHC, der mit Abstiegskandidaten wenig Probleme hatte. „Wir haben uns aufgrund unserer Erfahrung verdient durchgesetzt“, sagte Sussenburger. Der DHC ist nun mit sechs Punkten Rückstand Zweiter hinter Spitzenreiter Braunschweig.

Mehr von Westdeutsche Zeitung