Hockey: Der DSC im Tal der Tränen

Hockey: Der DSC im Tal der Tränen

Der Aufstieg gelingt dem Regionalligisten auch im dritten Anlauf nicht.

Düsseldorf. Trotz eines 3:2 (1:1) Erfolgs über Absteiger HC Essen ist Hockey-Regionalligist DSC 99 der Aufstieg in die zweite Bundesliga nicht gelungen.

Damit verpassen die Schwarz-Weißen im dritten Jahr in Folge ihr Ziel. In dieser Spielzeit gab am Ende die bessere Tordifferenz zu Gunsten von Konkurrent Kahlenberg den Ausschlag. "Es tut weh, weil wir so nah dran waren", sagte Trainer Arno Bewig.

Der DSC versäumte es bereits in den vergangenen Wochen, die nötigen Punkte im Kampf um den Aufstieg zu sammeln. Kapitän Philipp Knorr erkannte schon kurz nach dem letzten Saisonspiel die große Schwäche des DSC.

"Wer von sieben Heimspielen nur drei gewinnt, kann am Ende nicht oben stehen. Da hilft auch unsere Auswärtsstärke nicht", betonte Knorr.

Gegen HC Essen versuchten die 99-er noch einmal alles. Aber Philipp Knorr gelang erst kurz vor der Pause der Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel ging der DSC nach einer verwandelten Strafecke von Jan Wochner in Führung.

Doch da nur noch Robert Selders traf, hieß es am Ende 3:2. Zu wenig um den Ein-Tore-Rückstand auf Kahlenberg, aufzuholen.

Nun steht die Mannschaft vor grundlegenden Umstrukturierungen. Vereinslegende Thomas Cotta hat seinen Rückzug vom Hockey angekündigt, auch der erfahrene Lars Lang-Heinrich beendet seine Karriere. Fünf weitere Spieler stehen vor dem Absprung.

Es werden Plätze frei, die von Talenten aus der eigenen Jugend besetzt werden sollen.

Arno Bewig blickt nach vorne: "Wir werden auch in der kommenden Saison eine schlagkräftige Truppe an den Start bringen."

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