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Himmelgeister Halbmarathon: Torsten Graw und Monika Wozna siegen

Himmelgeister Halbmarathon: Torsten Graw und Monika Wozna siegen

Mehr als 1000 Läufer kamen am Samstagmorgen zur 15. Auflage des Laufs. Besonders für einen Benrather war es ein gelungenes Rennen.

Düsseldorf. Einen neuen Sieger gab es beim 15. Himmelgeister Halbmarathon am Samstagmorgen. Der 27-jährige Torsten Graw von Laufsport Bunert Hilden gewann auf der 21,1 Kilometer langen Strecke von Himmelgeist über die Fleher Brücke durch den Neusser Süden und über die Südbrücke wieder zurück in die Landeshauptstadt. Am Ende hatte Graw stolze fünf Minuten Vorsprung vor der Konkurrenz.

Bereits an der Elf-Kilometer-Marke hatte der in Benrath lebende Top-Langstreckler angefangen, sich über seinen Erfolg zu freuen. Am Aufstieg zur Südbrücke (Kardinal-Frings-Brücke) zurück nach Düsseldorf streckte er zum Zeichen des Sieges zwei Daumen empor.

„Mir tut dieser Erfolg richtig gut“, freute sich Graw im Interview mit Moderator Burkard Swara später im Ziel. Hatten am Donnerstagabend beim großen Düsseldorfer Firmenlauf über 6,2 Kilometer noch andere gejubelt. Beim „B2 Run“ mit 12 000 Läufern im Arena-Sportpark — den die ART-Starter Nikki Johnstone und Svenja Ojstersek jeweils mit großem Vorsprung gewannen — verpasste Graw das Podest als Vierter knapp. Nun in Himmelgeist erreichte er nach André Pollmächer (1.11:49 Stunden, 2015) und Nikki Johnstone (1.12:35, 2017) die drittschnellste jemals gelaufene Zeit auf der nicht gerade einfachen, aber abwechslungsreichen und schönen Brückenrunde durch zwei Städte.

Bei den Frauen überraschte die als Nachmelderin ins eigentlich seit Wochen ausgebuchte Feld geschlüpfte Monika Wozna vom Running Team Grafenberg. Die 37 Jahre alte Krankenschwester war mit Sonnenbrille auf der Strecke kaum erkennbar, zumal sie mit einer Startnummer mit dem Namensaufdruck „Holger“ unterwegs gewesen war. Sie kam in starken 1.26:45 Stunden ihrer Bestzeit recht nahe. Im Ziel hatte Moderator Swara aber gleich bemerkt, dass nicht „Holger“, sondern Monika Wozna die schnellste Frau war. Gerade mal 13 Männer unter den 1000 Läufern hatten es vor ihr ins Ziel geschafft.

Einer, für den das nicht galt, war Oberbürgemeister Thomas Geisel. Nach neun Kilometern musste der wegen eines Wadenkrampfs aufgeben, „weil er letztlich nicht seine weiteren Termine am Samstag gefährden wollte“, wie Himmelgeist-Event-Sprecher Walter Schuhen verriet.

Dass die Teamwertung wie im Vorjahr an das 50-köpfige Aufgebot vom Running Team Grafenberg ging, verwunderte nicht. Allerdings schon, dass mit Monika Wozna erstmals eine Frau mit Timo Kersten und Daniel Graetsch gewertet wurde. Bei den Himmelgeister Organisatoren mit Fortunas Laufsport-Abteilung und den 100 Helfern an der Strecke wurde nach dem Rennen bei heißen Temperaturen im Himmelgeister Biergarten zusammen mit den Siegern gefeiert.