Hockey : Der Abstand zum rettenden Ufer wächst

HOCKEY Beide Spiele in Berlin gehen für DHC-Herren verloren. Chancen bleiben ungenutzt.

Die Hockeyherren des Düsseldorfer HC stehen nach zwei weiteren Niederlagen in der Bundesliga mit dem Rücken zur Wand. Die Düsseldorfer unterlagen gegen Blau-Weiß Berlin mit 1:2 (1:1) und mussten auch beim Berliner HC eine 1:4 (1:2)-Niederlage hinnehmen. Das Ergebnis der Partie gegen den direkten Konkurrenten BW Berlin wirft den DHC ans Tabellenende zurück und verschärft die Situation der Düsseldorfer im Kampf um den Klassenerhalt, da die Oberkasseler nun ganze sechs Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz haben.

Bei Blau Weiß erwischten die Gäste den besseren Start und Max Silanoglu brachte den DHC bereits in der fünften Minute in Führung. Doch dem DHC gelang es wenige Minuten später nicht, eine Strafecke der Hauptstädter zu verteidigen. In der Folge verpasste es die Mannschaft von Mirko Stenzel, noch vor der Pause trotz der besseren Möglichkeiten in Führung zu gehen. Nach Wiederanpfiff setzte sich dieses Szenario fort, selbst als die Blau-Weißen, die defensiv hart agierten, mehrere Zeitstrafen gegen sich erhielten. „Das war heute sicher der Knackpunkt, da hätten wir unsere Chancen nutzen müssen“, sagte Stenzel. Denn in der Folge trafen auf der anderen Seite die Berliner zur Führung, die sie auch über die Zeit zu bringen wussten. „Natürlich sind wir enttäuscht“, sagte Stenzel.

Im Sonntagsmatch gegen den Berliner HC gelang es den Düsseldorfer dann auch nicht, dem Favoriten gefährlich zu werden. Mit zwei Strafecken-Treffern und zwei weiteren Toren aus dem Spiel fertigten die Hauptstädter den DHC förmlich ab, der nur durch Christian Tanck zu einem Ehrentreffer kam.

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