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Handball: Rhein Vikings verkaufen sich auch gegen Großwallstadt teuer

2. Handball-Bundesliga : Rhein Vikings verkaufen sich erneut teuer

Das Zweiliga-Schlusslicht liefert Großwallstadt beim 24:28 einen großen Kampf.

Es bleibt dabei, die Rhein Vikings warten in 2019 auch weiterhin auf den ersten Punktgewinn in der zweiten Handball-Bundesliga. Auch gegen den Altmeister TV Großwallstadt reichte es für die junge Mannschaft von Jörg Bohrmann nicht, vor rund 600 Zuschauern im Castello hieß es am Ende 24:28 (10:12).

Dabei begann die Partie wieder einmal vielversprechend für das abgeschlagene Schlusslicht. 4:2 und 5:3 führten die Vikings, ehe der Traditionsverein aus Bayern, der in Michael Spatz einen Ex-Nationalspieler in seinen Reihen hatte, das Heft in die Hand nahm und mit einem 7:0-Lauf mit 10:5 in Führung ging. Bis zur Pause verkürzten die tapfer kämpfenden Vikings auf 10:12. Im zweiten Durchgang konnten sie beim 13:13 und 14:14 sogar ausgleichen. Bis zum 18:19 und 19:20 blieb die Partie offen. Doch die zweite Hälfte der zweiten Halbzeit gehörte den Gästen, die sich über 22:20 und 24:20 bis auf 26:21 absetzten. Für die Vikings war es bereits die sechste Niederlage im Jahr 2019.

„Ich muss aufpassen, dass ich meine Leistungsträger nicht verbrenne“ sagte Jörg Bohrmann nach dem Spiel. „Philipp Pöter und Bennet Johnen leisten so viel für die Mannschaft und tragen sehr viel Verantwortung, insbesondere jetzt, wo mit Felix Handschke ein wichtiger Spieler ausfällt. Die jungen Spieler machen einen guten Job, aber sie sind noch nicht so weit. Sie müssen weiter hart arbeiten, um erst einmal das Niveau der dritten oder vierten Liga zu erreichen.“

Vikings: Moldrup, Dreyer – Gipperich (1), Hoße (8/5), Pöter (6), Skorupa (2), Weis (3), Johnen (3), Zwarg, Middell (1), Strunk, Witte, Pusch