Handball: Das neue Team der Fortuna kristallisiert sich heraus​

Handball : Drittligist Fortuna bekommt ein Gesicht

Langsam kristallisiert sich das neue Team des Drittliga-Aufsteigers heraus.

Der Aufstieg in die 3. Liga West ist der bislang größte Erfolg der Handballerinnen von Fortuna Düsseldorf. Punktuell sollte das Aufstiegsteam verstärkt werden, drei Zugänge konnten die Rot-Weißen bislang präsentieren. Seit Montag sind auch die Staffeleinteilungen bekannt. Die Fans von Fortuna Düsseldorf dürfen sich auf zahlreiche attraktive Derbys freuen.

Verlassen werden die Fortuna nach dem Aufstieg in die 3. Liga West zwei Spielerinnen: Kreisläuferin Maria Grimberg und Rückraumspielerin Milena Mattyssek. Dafür konnte der Verein drei Neuzugänge verpflichten. Fest stand bereits die Verpflichtung von Niki Münch, die gemeinsam mit Tanja Koberg die weibliche A-Jugend trainiert. Münch gehört aber auch zum Kader der 1. Frauen und ist eine weitere Alternative auf der linken Außenbahn, zudem bringt sie Drittligaerfahrung mit.

Nun konnte der Verein auch die Neuzugänge zwei und drei bekanntgeben. So rückt Linkshänderin Sina Söntgen vom Oberliga- in den Drittliga-Kader der Rot-Weißen (die WZ berichtete). Weiterhin konnte die Fortuna die zweitligaerfahrene Lina Klinnert für sich gewinnen. Die 30-Jährige spielte für den TV Bergneustadt, den TV Strombach, Fortuna Köln sowie den HSV Solingen-Gräfrath und den TV Beyeröhde. In den Spielzeiten 2016/2017 und 2017/2018, wo sie beim TVB in Wuppertal spielte, sammelte sie Zweitligaerfahrung. Zur Spielzeit 2018/2019 kehrte sie zum HSV Solingen-Gräfrath zurück. In der Klingenstadt gelang Klinnert mit dem HSV der Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga. „Ich wolle ursprünglich die Handballschuhe nach dieser Saison an den berühmten Nagel hängen“, sagte Klinnert. „Die Verantwortlichen von Fortuna Düsseldorf haben sich trotz meiner Pläne dennoch sehr um mich bemüht. Ich hatte sehr konstruktive Gespräche mit Ina Mollidor und Klaus Allnoch, die mich zum Umdenken bewegt haben.“

Fortuna muss auch gegen vier „zweite Mannschaften“ antreten

Am Montag gab der Deutsche Handballbund (DHB) die Staffeleinteilungen bekannt. In der Weststaffel treffen die Rot-Weißen nicht nur auf den 1. FC Köln und den TV Aldekerk sondern zudem auch auf vier zweite Mannschaften eines Bundesligisten. Das Ziel des stellvertretenden Handballabteilungsleiter Klaus Allnoch für die neue Saison ist dasselbe wie im Vorjahr von den Fußballern: „Gekommen, um zu bleiben.“

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