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Handball: Bergischer HC wartet in Düsseldorf weiter auf ersten Sieg​

Handball-Bundesliga : Bergischer HC wartet weiter auf ersten Sieg

1000 Zuschauer im Rather Dome weniger als beim letzten Gastspiel des BHC.

Auch nach dem fünften Auftritt im Rather Dome bleibt es dabei: Der Bergische HC wartet weiter auf den ersten Punktgewinn. Gegen die Rhein-Neckar Löwen unterlagen die Gastgeber vor 5734 Zuschauern mit 26:29 (8:12).

Beim Weihnachtsspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen konnte der Bergische HC rund 1000 Zuschauer weniger im Rather Dome als noch vor einem Jahr – damals fand die Partie am 1. November statt – begrüßen. Das schwächere Abschneiden sowohl des Bergischen HC als auch der Rhein-Neckar Löwen in dieser Saison könnte ein Grund für das geringere Interesse sein. Hardcore-Fans des Handballklubs aus Solingen und Wuppertal sind weiterhin gegen den Dome in Düsseldorf als dritte Heimspielstätte. Vielleicht haben sich viele auch einen Handballnachmittag bei Sky gegönnt, denn dort konnte man zwischen 13.30 Uhr und 20 Uhr Bundesliga-Handball live erleben. Wie sich das Interesse tatsächlich weiterhin entwickelt, werden die nächsten beiden Spiele am 6. Februar gegen den zweifachen Meister SG Flensburg-Handewitt und am 3. März gegen die Füchse Berlin – jeweils um 19 Uhr im Rather Dome – zeigen.

Ex-Düsseldorfer Petersson ist ein Faktor für den Sieg der Gäste

Ein entscheidender Faktor weshalb der Bergische HC auch im fünften Spiel ohne Erfolgserlebnis in Düsseldorf blieb, war die hohe eigene Fehlerquote. Ein anderer Grund für den Sieg der Gäste war Alexander Petersson, der auch vier Treffer zum Sieg der Löwen aus Mannheim beisteuerte. Der Isländer hatte seine großartige Bundesligakarriere 2003 bei der HSG Düsseldorf begonnen, wo er zwei Jahre gespielt hatte. Danach wechselte er über Großwallstadt, Flensburg und Berlin zu den Rhein-Neckar Löwen, wo er noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 besitzt. Trotz seiner inzwischen 39 Jahre zählt Petersson weiterhin zu einem der besten Linkshänder der Bundesliga.

Viele Jugendliche sehen ihre Idole und können was lernen

Handball im Dome in Düsseldorf macht dennoch Spaß: Trotz der Größe der Arena ist man nah dran. Für den Handballnachwuchs in und um Düsseldorf ist es eine tolle Sache, die Stars hautnah erleben zu können. „Ich habe mich unglaublich auf das Spiel gefreut“, sagte Melissa Penner, die in der weiblichen A-Jugend von Fortuna Düsseldorf Handball spielt. „Für mich war es ein tolles Erlebnis, Spieler wie Uwe Gensheimer und Andy Schmid live spielen zu sehen.“ Der Termin war für Nachwuchs-und Amateur-Handballer/innen perfekt, da die unteren Ligen allesamt spielfrei waren. Auch für Familien war der Nachmittag des 2. Weihnachtstages ideal ein Handballspiel gemeinsam zu besuchen. BHC-Maskottchen „Bergi“ verteilte auch deshalb und passend zum Spieltermin im ersten Durchgang kleine Tütchen mit Süßigkeiten eines in Solingen ansässigen und sehr bekannten Unternehmens an frohe Kinder.