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Handball: ART schöpft neue Hoffnung

Handball: ART schöpft neue Hoffnung

Zum Einstand von Trainer Jens Sieberger gibt es ein 27:27.

Düsseldorf. Der Einstand von Jens Sieberger als Trainer beim Handball-Drittligisten ART Düsseldorf ist geglückt. Beim Tabellenelften VfL Gummersbach II holten die Rather nach der Trennung von Coach Benny Daser beim 27:27 (15:14) einen Punkt. Viel wichtiger war aber der gesamte Auftritt der Mannschaft unter dem 37-jährigen Saarländer, der innerhalb kürzester Zeit das Spielsystem der Schwarz-Gelben veränderte.

Personell gab Jens Sieberger Björn Thanscheidt, der zuletzt nicht mehr berücksichtigt wurde, wieder eine Chance, zumal Marc Pagalies aufgrund von Schulterproblemen nicht auflaufen konnte. Für die beiden ebenfalls verletzten Alexander Bechtel (Fersenentzündung) und René Zobel (Bänderriss) rückte zudem Raffael Winter in den Drittliga-Kader auf. Die A-Jugendlichen Lars und Tim Lipperson waren auf Abruf mit nach Gummersbach gereist.

Von Beginn an war in der Eugen-Haas-Halle eine völlig veränderte ART-Mannschaft zu erleben. Die Einstellung stimmte, spielerisch setzte Sieberger auf Tempo, zudem unterliefen den Akteuren deutlich weniger technische Fehler als noch in den vergangenen Wochen. „Wir haben richtig gut trainiert“, sagte Henrik Schiffmann. „Die Trainingsbeteiligung und -einstellung stimmte und hat sich in Gummersbach ausgezahlt. Wir haben Charakter gezeigt, bis zum Ende gekämpft und man hat gesehen, dass wir auch Handball spielen können.“

Am kommenden Samstag kann der ART gegen den favorisierten VfL Edewecht nur gewinnen. Gummersbach konnte erst Mitte der 2. Halbzeit wieder ausgleichen und kam so noch zu einem Punktgewinn. „Die letzten vier Angriffe haben wir nicht mehr erfolgreich abgeschlossen“, sagte Jens Sieberger. „Wir können aber zufrieden sein und haben ein positives Zeichen für die Zukunft gesetzt.“ MaHa