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Handball: ART mit dem Rücken zur Wand

Handball: ART mit dem Rücken zur Wand

Das Team steht kurz vor den Abstiegsplätzen. Nun drohen auch noch Ausfälle beim Spiel Freitag gegen den Leichlinger TV.

Düsseldorf. Nach der 21:38-Niederlage gegen Eintracht Hagen steht der ART Düsseldorf da, wo ihn die meisten Experten nach dem „Last Minute-Klassenerhalt“ erwartet haben, nämlich kurz vor den Abstiegsrängen. Bis auf die Spiele gegen Neuss und Hagen konnten die Mannen von Jens Sieberger überzeugen.

Freitag gastiert der ART Düsseldorf am siebten Spieltag beim Leichlinger TV (20 Uhr, Sporthalle Am Hammer) und will sich wieder von seiner guten Seiten präsentieren. „Das Video gegen Hagen habe ich mir mehrfach angesehen und analysiert. Bei uns hat an diesem Tage nichts gepasst“, sagt der Coach.

„Vor allem müssen wir in der Deckung viel aggressiver zur Sache gehen. Hagen konnte fast ohne Gegenwehr ihre Tore erzielen.“ In Leichlingen steht der Coach des ART jedoch vor personellen Problemen. Markus Neukirchen konnte zuletzt nur in der Deckung eingesetzt werden, Justin Müller verletzte sich ebenso wie Tim Lipperson im Training. Während der Ausfall von Spielmacher Müller droht, ist der Einsatz des Linksaußen fraglich.

Jens Sieberger weiß aber auch um die Stärken seiner Mannschaft und dass beim Leichlinger TV ebenfalls nicht alles so läuft, wie man sich das erhofft hat. Vor der Saison vollzog man einen Wechsel auf der Trainerposition: Frank Lorenzet folgte Maik Pallach, der als Spielertrainer agiert und einen Fehlstart mit 1:5- Punkten hinlegte.

Im ersten Heimspiel musste sich der LTV gegen Aufsteiger SG Schalksmühle-Halver geschlagen geben. Aufgrund der Niederlage vom Wochenende beim Wilhelmshavener HV laufen die Leichlinger ihren eigenen Ansprüchen, ganz vorne mitzuspielen, hinterher. „Wir wollen eine gute Leistung bieten und uns deutlich zum Spiel gegen Hagen steigern“, sagt Jens Sieberger. „Und alles weitere sehen wir dann.“