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Hallenhockey: Düsseldorfer HC lässt Punkte liegen

Hallenhockey : DHC-Herren lassen Punkte liegen

Zum Start ins neue Jahr gibt es nur Unentschieden gegen Mülheim und Neuss.

Die Spielplangestalter der Hallenhockey-Bundesliga kennen diese Saison kein Erbarmen. Weil im Februar bereits die ersten Termine der Nationalmannschaft anstehen, haben sie die komplette Rückrunde in neun Tage gequetscht. Am Wochenende ging es mit einem Doppelspieltag los, am Mittwoch geht es weiter, nächsten Sonntag ist bereits alles vorbei.

Geht es nach dem Düsseldorfer HC, hat er sich dann für das Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert. Doch nach den ersten beiden Spielen im neuen Jahr ist die Wahrscheinlichkeit, die West-Gruppe auf einem der ersten beiden Plätze abzuschließen, gesunken: Gegen Uhlenhorst Mülheim (2:2) und Schwarz-Weiß Neuss (4:4) kam das Team vom Seestern jeweils nicht über einen Unentschieden hinaus. „Äußerst enttäuscht“ seien sie deswegen, sagte Trainer Mirko Stenzel, „gegen Mülheim hätte man das Unentschieden noch verkraften können, wenn wir danach gegen Neuss drei Punkte geholt hätten. Aber so sollte man sich nicht präsentieren, wenn man ins Viertelfinale kommen will.“

Dabei hatte das Wochenende gut begonnen: Dominic Giskes hatte den DHC gegen den Tabellenführer aus dem Ruhrgebiet zur 1:0-Pausenführung geschossen. Und auch den Ausgleich der Gäste steckten die Oberkasseler gut weg: Jungnationalspieler Raphael Hartkopf sorgte in der 50. Minute für das 2:1. Doch dann glichen die Mülheimer aus und hatten Glück, dass die Düsseldorfer ihre Siegchancen nicht mehr nutzen.

Die mangelhafte Chancenverwertung blieb auch gegen den abstiegsbedrohten Nachbarn aus Neuss das bestimmende Thema. Allein aus den sechs Strafecken hätte der DHC mehr als nur ein Tor machen müssen, hinzu kamen weitere Gelegenheiten. Am Ende reichte das für vier Treffer durch Oldhafer, Heimanns, Giskes und Hartkopf, doch auch die Neusser trafen vier Mal.

„Verloren ist noch nichts“, sagte Stenzel hinterher, „aber die Voraussetzungen sind jetzt deutlich schlechter“. Das Duell am Mittwoch (20 Uhr/Seestern) gegen den neuen Tabellenführer Rot-Weiss Köln sei bereits „ein erstes Endspiel“.