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Hallenhockey-Bundesliga: DHC wird abgefangen

Hallenhockey-Bundesliga: DHC wird abgefangen

Das Team von Trainer Sussenburger führt gegen Mülheim mit 5:2 und verliert am Ende mit 5:7.

Düsseldorf. An dieser Niederlage wird Hallenhockey-Bundesligist DHC noch eine Weile zu knabbern haben. Die Mannschaft von Trainer Nico Sussenburger führte im Topspiel der Gruppe West bei Spitzenreiter Uhlenhorst Mülheim bis 20 Minuten vor dem Ende hoch verdient mit 5:2.

Am Ende stand eine 5:7 (3:2)-Niederlage und die Ratlosigkeit dem Trainer und seinen Spielerinnen ins Gesicht geschrieben. „Das war eine völlig unnötige Niederlage“, resümierte Trainer Sussenburger, und seine Torjägerin Greta Gerke meinte: „Wir sind total enttäuscht. Das Spiel hätten wir nicht mehr verlieren dürfen.“

Dass Mülheim die Wende schaffte, schien nach der starken Anfangsphase des DHC nicht mehr möglich. Die Düsseldorferinnen kontrollierten die Begegnung gegen den ungeschlagenen Tabellenführer nach Belieben. Angreiferin Gerke war ein ständiger Unruheherd, den die Mülheimer Defensive nicht unter Kontrolle bekam. Gerke war mit drei Treffern auch erfolgreichste Düsseldorfer Torschützin. Carolin Wolf und Jana Gerits trafen ebenfalls, und so schien die Partie kurz nach Wiederbeginn der zweiten Spielhälfte entschieden.

Was folgte waren neun Strafecken der Gastgeber, von denen fünf den Weg in das DHC-Tor fanden. „Es ist natürlich schade, wenn man in kurzer Zeit so viele Ecken gegen sich gepfiffen bekommt. Die Schiedsrichter haben das Spiel entschieden“, sagte Trainer Sussenburger. Auch als Mülheim Treffer um Treffer aufholte und vorbeizog, versagten den Düsseldorferinnen bei Tormöglichkeiten die Nerven.

„Wir hätten in dieser Phase besser verteidigen müssen“, sagte Sussenburger mit Blick auf das Abwehrverhalten bei den Strafecken. In Darja Möllenberg und Katharina Windfeder hatte Mülheim aber zwei Spezialistinnen für Standardsituationen in seinen Reihen. Sie sorgten für die erste Saisonniederlage des DHC, der auf Rang drei abrutschte.