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Gold beim Mehrkampf: Die Leichtathleten des ART glänzen bei der Deutschen Meisterschaft.

Leichtathletik : ART bejubelt Erfolge im Mehrkampf

Die Leichtathleten des ART glänzen bei der Deutschen Meisterschaft.

Mehrkampf liegt dem ART. Einen anderen Schluss lassen die Ergebnisse der verschiedenen Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in unterschiedlichen Altersklassen nicht zu. So sicherte sich Alvar Adler überraschend den nationalen Meistertitel im Neunkampf der Altersklasse (AK) 14, und die U 20-Damen holten die Mannschaftsmeisterschaft im Siebenkampf nach Düsseldorf.

Trio bog den Wettkampf noch zugunsten des ART um

Mit voller Hingabe und Kampfgeist gingen die ART-Athletinnen Annkathhrin Hoven (4884 Punkte / Einzelwertung: neunter Platz), Jule Domat (4792 / elfter Platz) und Lea Dreilich (4617 / 14. Platz) bei den Deutschen in Vaterstetten bei München zu Werke. Lange Zeit sah es nicht nach dem Titelgewinn aus, denn der SSV Ulm lag lange in Führung. Am Ende aber bekamen die Düsseldorferinnen die Goldmedaillen, die Meisterwimpel und -Urkunden. Mit 14 239 Punkten bog das ART-Trio den Wettkampf noch um. Die Ulmerinnen kamen auf 14 129 Punkte.

Nach dem ersten Tag und 100 Meter Hürden, Hochsprung, Kugelstoßen und 200 Meter Sprint lagen die ART-Siebenkämpferinnen in der Teamwertung noch um 417 Punkte hinter Ulm zurück. Dieser Rückstand war nach dem Weitsprung und Speerwerfen in einen Vorsprung von 115 Punkten verwandelt worden. Im 800-Meter-Lauf ließen sich die Düsseldorferinnen nicht mehr überholen. Wir sind froh über diesen DM-Titel“, freute sich ART-Trainer Ralf Jaros.

Besonders Hoven zeigte ihre Kämpferinnenqualitäten. Nach erheblichen corona-bedingten Trainingsausfällen, dazu noch mit Rückenbeschwerden und weiteren gesundheitlichen Einschränkungen, schaffte sie beim Speerwerfen mit 35,37 Meter eine neue persönliche Bestleistung und legte mit ihrem schnellsten 800-Meter-Lauf (2:21,15 Minuten) nach.

Persönliche Bestleistungen brauchte auch Adler zum DM-Titel. Und den gewann er ebenfalls mit dem persönlichen Rekord von 5154 Punkten. Der junge Athlet aus der Trainingsgruppe des früheren russischen Olympia-Trainers Juri Zwetkow gelang dieser DM-Titelgewinn doch überraschend. „Eine Medaille kann er kriegen,“ hatte zuvor ART-Leichtathletikchef Jochen Grundmann vermutet, denn Alvar Adler lag in der Meldeliste mit 4966 Punkten aus der Mehrkampf-Qualifikation vom Juli im Rather Waldstadion auf dem dritten Rang.

Alvar Adler übernachtete mit 116 Punkten Vorsprung

In Halle lief Adler die 100 Meter so schnell wie nie zuvor: in 12,06 Sekunden und blieb beim Weitsprung (5,76 Meter) im erwarteten Rahmen. Beim Kugelstoßen flog die Kugel auf 13,21 Meter. Damit übernahm der ART-Athlet die Führung. Mit 3,30 Metern beim Stabhochsprung baute er die Führung aus. Nach den 39,66 Metern mit dem Diskus übernachtete Adler mit 2919 Punkten und damit 116 Punkten Vorsprung auf den Gladbecker Marcel Reiff als Spitzenreiter. Am Ende des nächsten Tages hatte sich Alvar Adler um insgesamt 200 Punkte gesteigert.