Giants zu Gast in "Freak City"

Am Mittwoch treten die Giants in Bamberg auf. Die Stadt trägt aufgrund der vielen Basketballfans den Spitznamen "Freak City".

Düsseldorf. Eigenes Anschauungsmaterial zu den Baskets Bamberg hat Giants-Trainer Achim Kuczmann genug. Mehr als bei den meisten anderen Gegnern in der Basketball-Bundesliga (BBL).

So schaut sich der 55-Jährige sicher noch einmal den Pokal-Triumph gegen Bamberg (78:73) vom Januar an. "Das Hinspiel in der BBL eher nicht - das liegt zu lange zurück", so Kuczmann vor dem Rückrunden-Duell am Mittwoch in Bamberg (19.30 Uhr). Zumal die massive Kritik von Bambergs Trainer Chris Fleming bis jetzt in den Ohren der Bamberg-Akteure widerhallen dürfte.

Von "unglaublicher Arroganz" seiner Spieler und "riesiger Enttäuschung" hatte Fleming damals gesprochen. Entsprechend motiviert erwartet Kuczmann den Gegner: "Wir können die ärgern und brauchen uns nicht zu verstecken. Schließlich haben wir sie schon einmal geschlagen." Seine Spieler werden indes nur das Bamberger 75:56 in Tübingen vor elf Tagen sehen. Ob Tom Spöler, der erneut in der Startformation steht, oder Brant Bailey, der wohl weiterhin verletzt fehlt. Der Rest des Teams ist fit.

Am Mittwoch um 11.30 Uhr startet der Bus (aus Kostengründen ohne teure Übernachtung) zur rund fünfstündigen Fahrt in die "Freak City", wie Bamberg ob der frenetischen Fans genannt wird. Kuczmann: "Die Kulisse von rund 5000 Zuschauern wird ein interessantes Erlebnis für die Jungs."

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