Die erhoffte Verstärkung für die Giants ist da

Die erhoffte Verstärkung für die Giants ist da

Einstand für Andrew Hunter heute in Crailsheim. Reese und Petric fallen verletzt aus.

Düsseldorf. Die erste erhoffte Verstärkung für die Giants ist da. Aber ob Andrew Hunter bereits Freitagabend für den Basketball-Zweitligisten bei den Crailsheim Merlins (20 Uhr) auflaufen darf, entscheidet sich kurzfristig. Voraussichtlich werde der 32-jährige Kanadier mit jamaikanischen Wurzeln seinen Einstand geben, hieß es am Freitag. Es sehe so aus, als sollte die Spielgenehmigung rechtzeitig eintreffen. „Er kennt das Spiel, hat einen guten Charakter und ist körperlich fit“, sagt Trainer Murat Didin, den Hunter in den ersten Probe-Trainingseinheiten überzeugte. Der Giants-Neuling spielte bereits bei Rojos de Sucre in Venezuela, bei Saint Quentin in Frankreich und bei den mexikanischen Clubs Huracanes De Tampico und Santos Reales. Zudem kann Didin die Verstärkung gerade jetzt gut gebrauchen. Denn Spielmacher Aubrey Reese wird wegen seiner Knieprobleme wohl noch mindestens zwei Wochen ausfallen.

„Vielleicht kann Aubrey die Zeit dazu nutzen, sich über seine Rolle im Team Gedanken zu machen“, sagt Didin knapp. In den vergangenen Wochen war der US-Amerikaner wegen seiner zu egoistischen Spielweise in die Kritik geraten, auch über eine Trennung wurde spekuliert (die WZ berichtete). Dumm nur, dass auch Marin Petric ausfällt. Zwar verlief die Operation der gebrochenen Nase „optimal“, sagte der deutsche Aufbauspieler. „Es sieht schon ganz gut, ich hoffe, bald mit Maske wieder spielen zu können.“ Aber Trainer Murat Didin mag nichts überstürzen: „Es wäre zu gefährlich. Es ist besser, ihm noch eine Woche Pause zu gönnen.“ Auch der zuletzt erkrankte Sascha Kesselring fuhr nicht mit ins Schwabenland, zudem fällt Quadre Lollis wegen seiner Rückenbeschwerden aus.

Auch vor diesem Hintergrund bemüht sich der Trainer und Geschäftsführer um die Verpflichtung weiterer Spieler, vor allem für den Spielaufbau. Am kommenden Dienstag ist Transferschluss in der „ProA“. Trotz allem ist Didin optimistisch vor dem Spiel am Samstag in Crailsheim: „Wir brauchen ein gutes Team-Play, dann ist alles möglich.“ Vor allem, wenn es mit der Verstärkung schon klappt.

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