Didin bastelt noch an der Zukunft für die Baskets

Didin bastelt noch an der Zukunft für die Baskets

Die Entscheidung, ob sich die Teilnahme an der 2.Liga realisieren lässt, fällt kommende Woche.

Düsseldorf. Murat Didin äußerte sich am Mittwochmittag erstmals öffentlich zur Zukunft der Düsseldorf Baskets — denn offenbar soll es eine geben.

Durch die Verweigerung der Lizenz für die Basketball-Bundesliga (BBL) — trotz des sportlichen Aufstiegs — schien den Baskets-Macher zuletzt der Mut verlassen zu haben. Gerüchte wurden laut, die bereits erteilte Zweitliga-Lizenz könnte aus Düsseldorf abgegeben werden.

Auf die direkte Frage, wie es mit den Baskets weitergehen soll, antwortete Didin indes eher ausweichend: „Das Leben geht weiter.“ Wenigstens gepaart mit einem entspannten Lächeln, das deutlich mehr Zuversicht ausdrückte als noch vor einigen Wochen.

Mit seinen Mit-Gesellschaftern war Didin zum Ergebnis gekommen, dass man nun erst einmal eine Struktur neu oder wiederaufbauen müsse. „Sportlicher Erfolg muss auch von außerhalb begleitet werden“, sagt Didin, der darunter Mindeststandards für die Spieler versteht. Beispielsweise die Anreise zu Auswärtsspielen samt Übernachtung einen Tag zuvor. Aber auch das Marketing und die Medienarbeit müssen verbessert werden.

Didin möchte den Trainer- und Geschäftsführer-Posten voneinander trennen: „Ich möchte gar nicht Geschäftsführer sein. Das ist eine Verantwortung, die ich gar nicht haben will.“ Bislang sei die Suche nach einem „jungen und hungrigen“ Managertypen aber erfolglos gewesen.

Am Donnerstag fliegt Didin wieder in die Türkei zu Sponsorengesprächen. Zwar laufen einige Verträge wie der mit Trikotpartner „Turkish Tourism“ weiter, aber jetzt geht es um jene, die nur bei einer Erstliga-Teilnahme gültig geworden wären. In den vergangenen Tagen habe es „gute Gespräche“ mit Vertretern der Stadt Düsseldorf gegeben.

In Adam Waleskowski (Ludwigsburg) hat indes der fünfte Akteur die Baskets verlassen. Waleskowski habe man als Dank für seine starken Leistungen in der Rückrunde aus einem laufenden Vertrag aussteigen lassen.

Von Terry Tzakopolous habe man sich nach dem Saisonende getrennt, Kendall Chones zog es zurück in seine Heimat USA. Christopher Gadley und Marin Petric sollen angeblich ebenso abwarten wie Gary Johnson. Geht es mit den Baskets weiter, wären sie wohl dabei. Eine Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen — verspricht Murat Didin.

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