Baskets in Play-off-Form

Zweitligist schlägt Nürnberg mit 97:65 und bleibt dem Spitzenduo damit dicht auf den Fersen.

Düsseldorf. Die Konkurrenten aus Vechta und Göttingen hatten bereits am Samstag vorgelegt. Die Baskets zogen am Samstagabend nach. Das Team von Murat Didin gab sich in eigener Halle beim 97:65 (20:16, 17:11, 22:23, 20:15) gegen den Nürnberger BC keine Blöße und bleibt dem Spitzenduo der zweiten Basketball-Bundesliga damit dicht auf den Fersen.

Mit Blick auf die anstehenden Play-offs, in denen die Baskets den Aufstieg in das Oberhaus anstreben, konnte Murat Didin am Sonntag eine wichtige Erkenntnis sammeln: Das Team ist inzwischen so ausgeglichen besetzt, dass es auch das Fehlen von Leistungsträgern kompensieren kann.

In Adam Waleskowski konnte der Leader vergangener Wochen am Sonntag nur Teilzeitarbeit verrichten. In den knapp zehn Minuten, in denen der unter der Saison verpflichtete US-Boy auf dem Parkett stand, gelangen ihm nur fünf Punkte. Doch auch ohne ihr Ass stachen die Baskets am Sonntag gegen den NBC. Denn für Waleskowski sprangen andere in die Bresche.

Vor allem Marin Petric hatte ein ruhiges Händchen. Egal ob aus der Distanz — Petric verwandelte vier Dreier — oder beim Freiwurf: Petrics Würfe fanden am Sonntag fast immer ins Ziel. Am Ende hatte der Routinier 22 Zähler auf dem Konto und war somit erfolgreichster Korbjäger.

Neben Petric bestätigte auch Patrick Flomo seinen Ruf als „Mister Zuverlässig“. So war das Duo maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Gäste im zweiten und dritten Viertel auf Distanz gehalten wurden. Als der NBC im letzten Abschnitt durch den ehemaligen Düsseldorfer Nikia Khartchenkov noch einmal auf 55:59 verkürzte, kam kurzzeitig Spannung auf.

Doch die Baskets konnten sich am Sonntag nicht nur auf Petric und Flomo verlassen. Der Herr unter den Körben, Christopher Gadley, sowie Nico Adamczak sorgten mit einem 6:0-Zwischenspurt schnell wieder für klare Verhältnisse.

So durfte Murat Didin die Schlussphase entspannt verfolgen. Wenn sich sein Team auch in der entscheidenden Phase der Saison so ausgeglichen präsentiert, ist für die Baskets noch einiges möglich.

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