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Giants: „Diese Niederlage tut richtig weh“

Giants: „Diese Niederlage tut richtig weh“

In der ersten Regionalliga zieren die Giants weiter das Tabellenende.

Düsseldorf. Wenn man kein Glück hat, kommt meistens auch noch Pech hinzu. Getreu dem Sprichwort verlief am vergangenen Wochenende das Spiel der Giants Düsseldorf in der ersten Basketball-Regionalliga.

Das Team von Gerrit Terdenge unterlag in einem an Spannung kaum zu überbietenden Duell dem TV 1864 Salzkotten nach zweimaliger Verlängerung mit 97:104 (87:87/77:77/38:41) und ziert so mit nun 2:18 Punkten weiter das Tabellenende. „Diese Niederlage tut sehr weh. Mit ein wenig mehr Glück wären wir heute als Sieger vom Parkett gegangen“, sagte Terdenge.

Dabei schienen die Zeichen für die Giants gut zu stehen, denn während sie nur auf Patrick Cole verzichten mussten, plagte die Gäste aus dem Paderborner Land großes Verletzungspech. „Leider konnten wir das nicht zu unseren Gunsten nutzen“, sagte Terdenge.

Während seine Spieler in Korbnähe zu häufig Nerven zeigten, überragte bei Salzkotten Matthias Finke mit Treffersicht, und in der Verlängerung drehte dann auch noch Donovan Morris so richtig auf. „Seine Dreier haben uns ins Herz getroffen“, sagte Terdenge und ergänzte angesichts der kritischen Lage im Tabellenkeller: „In Herford (Samstag, 19.30 Uhr, Friedrichs-Gymnasium) müssen wir nun alle Kräfte mobilisieren.“

Ohne Erfolg blieben in der zweiten Basketball-Regionalliga einmal mehr auch der ART und der SV Alte Freunde. Die Rather standen bei den RheinStars Köln klar auf verlorenem Posten und unterlagen mit 52:88.

Für den SV Alte Freunde stand die Partie beim TV Leichlingen schon vor dem ersten Sprungball unter keinem guten Stern, konnte Spielertrainer Dusan Djukic doch lediglich sechs Akteure mit in die Blütenstadt nehmen. So ging die Begegnung beim sich in guter Form befindlichen TVL dann auch mit 62:77 (32:39) verloren, doch wehrten sich die Heerdter nach Kräften und erhielten dafür auch Anerkennung vom Leichlinger Trainer.

„Der Sieg war verdient, aber die Düsseldorfer waren mit ihrer unorthodoxen und giftigen Spielweise ein unangenehmer Gegner“, sagte Björn Jakob.