Gary Johnson sieht mit den Baskets eine Aufstiegschance

Gary Johnson sieht mit den Baskets eine Aufstiegschance

Morgen spielt der Ex-Chemnitzer gegen seinen alten Klub.

Düsseldorf. Für Gary Johnson von den Düsseldorf Baskets wird es am Sonntag natürlich ein besonderes Basketballspiel. Immerhin hatte er bis zur vergangenen Spielzeit im Kader des BV Chemnitz gestanden, das Aus im Play-off-Viertelfinale gegen seine heutige, damals noch unter Giants Düsseldorf antretende Mannschaft inbegriffen. Letztlich habe er sich leichten Herzens entschieden, den Klub im Sommer zu wechseln. Der Perspektive wegen: „In Chemnitz war ein Aufstieg nie das Thema — in Düsseldorf sieht das anders aus“, sagt Johnson, der bisher für die Baskets eine starke Saison gespielt hat.

Mit 13,78 Punkten im Schnitt ist er erfolgreichster Punktesammler seines Teams. Dass er damit „nur“ 19. in der Liga ist, zeigt wie variabel der Angriff des Teams von Trainer und Geschäftsführer Murat Didin ist. Vier andere Spieler sind für rund zehn Zähler pro Begegnung gut. Genau das wollte Johnson gerne haben: „In Chemnitz war ich der Alleinunterhalter im Angriff. Hatte ich einen schlechten Tag, haben wir meist verloren.“ Bei den Baskets kann und will er sich einen schlechten Tag nun auch nicht unbedingt leisten — immerhin will er mit seinem Team weiter an der Spitze und am Ende um den Aufstieg mitmischen. Mit einem Sieg gegen die Chemnitzer könnten die Düsseldorf Baskets einen weiteren Verfolger distanzieren.

Chemnitz gehört als Achter zu den fünf Teams mit zehn Zählern, Karlsruhe hat als Dritter zwölf, an der Spitze stehen die Baskets und die BG Göttingen mit jeweils 14 Punkten. Mal ganz zu schweigen davon, dass Trainer Murat Didin und sein Team in dieser Saison noch im Castello ungeschlagen sind.

Nicht mehr mit dabei sein wird Baskets-Profi Jelani Floyd, den Didin und Co. auf eigenen Wunsch nach Luxemburg wechseln ließen. Der 2,03-Meter-Mann, der nur einen Dreimonats-Vertrag besaß, hat aber bisher kaum gespielt. Für die Baskets war es zwar nach dem Abschied von Sebastian Greene der zweite Abgang, doch man wollte seinem Wunsch nachkommen. In Luxemburg bekommt er auch mehr Spielzeit.