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Galoppsport: Favoritinnen für Sparkassenpreis kommen aus Frankreich

Galoppsport : Die Top-Favoritinnen kommen aus Frankreich

Für den 34. Sparkassen-Renntag am Sonntag gibt es noch Restkarten. Neben den Gästen aus Frankreich gehört auch eine deutsche Stute zum Kreis der möglichen Sieger.

„Wir haben noch ein Kontingent Restkarten für die Veranstaltung“, teilte Andrea Höngesberg, Geschäftsführerin des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins auf WZ-Anfrage am Donnerstag mit. 150 normale Tickets sowie 80 Eintrittskarten für das Teehaus, inklusive Speisen und erstklassiger Sicht auf das Geläuf, stehen insgesamt zur Verfügung. Alles ist anders in Corona-Zeiten im August 2020. Auch für die Galopper auf dem Düsseldorfer Grafenberg. 

Die Pferde laufen trotzdem weiter, um sich für die Zucht zu qualifizieren. Diesmal reisen zum mit 17 500 Euro dotierten Sparkassenpreis drei Stuten aus Frankreich an. Spitzentrainer Henri-Alex Pantall gilt als Spezialist für das Düsseldorfer Traditionsrennen. Zwei Mal gewann der im westfranzösischen  Beaupreau beheimatete Coach den Sparkassenpreis:  2014 mit Kenhope, ein Jahr später  holte sich Scheichpferd Momayyaz den Titel. Gemeint ist Scheich Mohammed Al Maktoum aus Dubai, dessen weltumspannendes Vollblut-Imperium in diesem Jahr mit Dathanna vertreten ist. Soufiana Saadi sitzt im Sattel.

Aus Chantilly reisen Queen Kahlua (Rémi Campos) und Celestissime (Fabrice Veron) an. Beide sollten vorne mitmischen können. Allerdings stehen die Chancen nicht schlecht, dass das Listenrennen über 1400 Meter im Land gehalten werden kann. Mit K Club kommt die Vorjahresdritte aus Krefeld. Erika Mäder trainiert die formstarke Stute im dortigen Stadtwald, der aufstrebende Martin Seidl reitet sie — wie bei ihrem Ehrenrang in einem Hamburger Gruppe-Rennen vor drei Wochen.

Wenn man allerdings einem Düsseldorfer Besitzer die Daumen drücken möchte, ist die Rede von Guido Werner Schmitt. Der engagierte Vollblut-Liebhaber und Züchter hofft auf Song of Life, die in Mülheim an der Ruhr von Jean Pierre Carvalho vorbereitet wird. Maxim Pecheur reitet die Mitfavoritin.

Elf dreijährige und ältere Stuten rücken im Hauptereignis des Tages in die Startboxen ein. Neun Rennen finden am Sonntag ab 10.55 Uhr insgesamt statt. Im zweiten Tageshöhepunkt fiebert auch Klaus Allofs mit, der inzwischen als Vorstandsmitglied stets auf dem Grafenberg anzutreffen ist. Whizz Kid heißt der Allofs-Galopper, der  in der zweithöchsten Handicap-Kategorie ebenfalls mit guten Chancen an den Start kommt. Grafenberger Interessen vertritt Trainer Sascha Smrczek, der mit drei Pferden vertreten ist. Max’s Spirit soll dem Allofs-Galopper Paroli bieten, während Pferde mit den bezeichnenden Namen New Topmodel und Königin Simona für Stutenpower im Rahmenprogramm stehen.

Wer keine Eintrittskarte bekommen hat, kann die Veranstaltung erneut online verfolgen. Bei www.duesseldorf-galopp und auf dem Youtube-Kanal des Verbandes werden Livestreams angeboten.