Galopp: Acht Rennen zum Dessert

Galopp: Acht Rennen zum Dessert

Spitzensport beim 97. Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf.

Bühne frei für Millowitsch. Benannt nach dem großen Kölner Volksschauspieler ist auch der gleichnamige Stargalopper längst ein Publikumsliebling auf Deutschlands Hippdromen geworden. Am Sonntag kommt Millowitsch als Favorit in dem traditionsreichen und mit 55 000 Euro dotierten 97. Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf, Gruppe 3 (6. Rennen, 16.50 Uhr) über 1700 Meter an den Start. Im Sattel wird Jockey-Oldie Andreas Helfenbein (50) sitzen, der den Hengst aus dem Kölner Erfolgsstall von Trainer Markus Klug bestens kennt. Klug hat mit der Röttgenerin Attica noch ein zweites Eisen im Feuer, ebenfalls ein Pferd, das für einen vorderen Rang in Frage kommt. Attica ist dem jungen Reiter Martin Seidl anvertraut. Ebenfalls dabei: die französische Gaststute Silver Meadow, die von Trainer Francis-Henri Graffard aus Chantilly in die Landeshauptstadt entsandt und vom amtierenden deutschen Championjockey Filip Minarik geritten wird.

Rennvereins-Präsident Peter Michael Endres als Mitbesitzer vertraut auf Arazza, in deren Sattel der französische Jungprofi Lukas Delozier sitzt. Zeitgleich wird am Sonntag auch in Chantilly bei Paris das bedeutendste Pferderennen der Welt, der Prix de lArc de Triomphe mit den deutschen Pferden Dschingis Secret und Iquitos entschieden. Düsseldorfs Rennbahn-Sprecher Christoph Barluschke wird in einer Live-Schaltung das Rennen aus Paris auf der Großleinwand für die Düsseldorfer Zuschauer kommentieren.

Acht Rennen finden zum Saisonfinale am Grafenberg noch einmal statt. Der erste Start ist für 14 Uhr geplant, sechs der 65 Galopper, die an diesem Tag an den Ablauf kommen, werden in heimischen Ställen vorbereitet. Das vierte Rennen des Tages steht übrigens ganz im Zeichen des 70-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Düsseldorfs und der englischen Stadt Reading. OB Thomas Geisel wird die Siegerehrung zusammen mit dem Generalkonsul des Vereinigten Köngisreichs und Nordirland, Rafe Philip Graham Courage, vornehmen. Nach der Winterpause geht der Düsseldorfer Reiter- und Rennverein 2018 übrigens in seine 174. Galoppsaison.

Mehr von Westdeutsche Zeitung