Futsal Futsaler wollen Deutschen Meister schlagen

Düsseldorf · Fortunas Futsaler begeben sich an diesem Wochenende auf eine aufwendige Mission. Im fernen Regensburg wollen die Mannen von Sahin Rassi ihre Erfolgsserie in der Futsal-Bundesliga auch bei amtierenden Deutschen Meister fortsetzen.

 Shahin Rassi, Trainer der Bundesliga-Futsaler.

Shahin Rassi, Trainer der Bundesliga-Futsaler.

Foto: Ja/Ralph-Derek Schröder

„Wir haben die Chance, den Champion in eigener Halle zu bezwingen. Die Jungs sind alle heiß auf dieses Spiel und ich habe das Vertrauen in meine Mannschaft, dass sie auch in Regensburg bestehen kann“, sagt Fortunas Trainer vor dem Auswärtsspiel beim gastgebenden Jahn.

Tatsächlich stehen die Vorzeichen günstig, dass der Fortuna der Coup im Süden der Republik gelingen kann. Fünf Spiele in Reihe ohne Niederlage hat es in Fortunas noch junger Futsal-Bundesliga-Geschichte noch nicht gegeben. Entsprechend breit ist die Brust bei den Spielern um Nationaltorhüter Christian de Groodt. Auf der anderen Seite gibt Jahn Regensburg in dieser Saison noch Rätsel auf. So überraschend wie sich die südamerikanisch geprägte Mannschaft in der vergangenen Spielzeit zum Meister kürte, so überraschend fällt das aktuelle Zwischenfazit aus. Auf Rang acht belegt der Jahn mit einem Zähler Rückstand auf die Fortuna (6.) derzeit den letzten Play-off-Platz.

Auf Seiten der Fortuna ist der Respekt vor dem Gegner dennoch groß. „Sie haben alleine sieben Spieler mit portugiesischen oder brasilianischen Wurzeln im Kader, die alle Futsal im Blut haben. Technisch ist diese Mannschaft hervorragend“, betont Shahin Rassi.

Am Freitagabend beginnt
die Reise nach Regensburg

In Anbetracht der hohen individuellen Klasse auf Regensburger Seite wäre es umso wichtiger, dass Ante Danicic die Auswärtsfahrt mit antreten kann. Der kroatische Routinier, der vor allen Dingen in der Defensive so wichtig für die Fortuna ist, fehlte zuletzt verletzungsbedingt. Allerdings ist Shahin Rassi optimistisch, am Wochenende wieder auf den 37-Jährigen zurückgreifen zu können.

Gleiches gilt für den zweiten Unterschiedsspieler, Ramiz Chovdarov, der aufgrund muskulärer Beschwerden im Training unter der Woche etwas kürzer treten musste. „Die Physios machen alles, damit Ramiz bis zum Samstag wieder fit ist“, weiß Rassi. Bereits am Freitagabend macht sich der Fortuna-Tross auf die lange Fahrt nach Regensburg. Nach einer kurzen Nacht vor Ort und dem Spiel am Samstagnachmittag geht es dann direkt nach der Partie wieder zurück nach Düsseldorf. Eine wahre Tortur, sagen die einen – eine aufwendige Mission, sagen die anderen.

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