Fußball/SC West: Kezmann und Kühnen ruhen sich nicht aus

Fußball/SC West: Kezmann und Kühnen ruhen sich nicht aus

NRW-Liga: Beim SC West geht der Blick nach vorn.

Düsseldorf. Michael Kezmann und Sven Kühnen haben derzeit allen Grund, mit der Frühlingssonne um die Wette zu strahlen. Mit der jüngsten sportlichen Entwicklung ihres Teams können der Trainer und der sportliche Leiter des Fußball-Niederrheinligisten SC West mehr als zufrieden sein.

Von der augenblicklichen Stärke der mittlerweile auf Rang vier vorgerückten Oberkasseler durften sich zuletzt der SV Hönnepel-Niedermörmpter und der 1.FCWülfrath überzeugen. Beide Konkurrenten wurden von einer entfesselt aufspielenden Kezmann-Elf mit 2:0 und 6:0 vom Platz gefegt.

Auch abseits des Spielfeldes erzielten Kezmann und Kühnen in den vergangenen Tagen große Fortschritte. So verkündete das Duo rechtzeitig vor dem Spiel am Freitag beim VfB Homberg (19.30 Uhr, Rheindeichstraße) nicht nur die Vertragsverlängerungen des erfolgreichen Sturmduos Florian Körs und Rene Kägebein.

Auch mit Dennis Rossow, Nico Schörnich, Dominique Clemens, Sven Steinfort, Salvatore Franciamore, Pascal Ohlenmacher, Jannick Florenz und Jorge de Matos konnte frühzeitig Einigung über eine weitere Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus erzielt werden. Der Stamm für die kommende Saison steht somit bereits und soll nach Möglichkeit noch vor dem heutigen Anpfiff um Marvin Rossow und Sebastian Kutzer erweitert werden.

"Wir sind froh, in den Planungen bereits so weit fortgeschritten zu sein. Dass so viele Jungs zugesagt haben, ist auch ein gutes Zeichen für die Stimmung und den Zusammenhalt in unserem Team", sagt Sven Kühnen. Einziger Wermutstropfen ist der Abschied von Vitali Gelzer. Der Mittelfeldrenner möchte sich in Zukunft auf sein Studium konzentrieren und nur noch unterklassig Fußball spielen.

Was aus den "Wackelkandidaten" wie Sebastian Schweers, Markus Bryks und Lukas Marzok wird, ist unklar. Fest steht hingegen, dass die Blau-Weißen den von Fortuna II ausgeliehenen Mittelfeldspieler Michael Stephan gerne ein weiteres Jahr behalten würden. In Homberg dürfte es für den erst kürzlich von einer schweren Knieverletzung genesenen Stephan allerdings noch nicht für einen Platz in der Startelf reichen.

Diesen aber darf Torhüter Fabian Müller am Freitagabend für sich beanspruchen. Der Jungspund vertritt den erkrankten Dominique Clemens im Tor und verdrängt zugleich Torwarttrainer Uwe Roscher auf die Bank.

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