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Fußball-Oberliga: TuRU überwintert auf Rang sieben

Fußball-Oberliga: TuRU überwintert auf Rang sieben

Im ersten Rückrunden-Spiel kommt die Mannschaft von Frank Zilles zu einem verdienten 1:1 gegen Rot-Weiß Oberhausen II.

Düsseldorf. Geschichte wiederholt sich im Fußball nicht immer. Im Hinspiel hatte die TuRU gegen die Reserve von RW Oberhausen einen 0:2-Rückstand noch in einen 4:3-Erfolg umgemünzt. Am Sonntag gelang dem Oberligisten Ähnliches nicht ganz.

Immerhin verabschiedete sich die zuvor dreimal in Folge siegreiche Elf von Frank Zilles zum Rückrundenauftakt dank des von Markus Wolf in letzter Minute verwandelten Foulelfmeters mit einem 1:1 (0:0) gegen die „Kleeblätter“ in die Winterpause.

Im letzten Pflichtspiel des Jahres schienen zunächst die Gäste die größeren Reserven mobilisieren zu können. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte mit Chancen auf beiden Seiten war es zunächst das Team aus Oberhausen, das nach dem Seitenwechsel das Tempo anzog.

Lohn des Zwischenspurts war das 1:0 durch einen sehenswerten Kunstschuss von Alexander Scheelen aus über 20 Metern.

Der Geniestreich des Oberhausener Mittelfeldspielers hinterließ Wirkung. Die Oberbilker konnten sich danach zunächst bei Torhüter Jonas Agen bedanken, der zweimal Schlimmeres verhinderte. Erst als Schiedsrichter Alexander Busse den lange um einen Platzverweis „bettelnden“ RWO-Verteidiger Dschalil Aliev mit „Gelb-Rot“ vom Feld stellte (61.), war auch die TuRU wieder im Spiel.

Allerdings fehlte es den Platzherren an der Finesse, um die Überzahl auszunutzen. Erst als die Zilles-Elf die Brechstange auspackte, wurde sie zwingender. Fünf Minuten vor Ende blieb der geforderte Elfmeterpfiff nach einem angeblichen Handspiel eines RWO-Akteurs noch aus. Dafür zeigte Busse in der Schlussminute überraschend auf den Punkt, als Routinier Miguel Lopez-Torres im Strafraum zu Fall gekommen war.

Die muntere Partie hätte sich danach noch einige Minuten Nachspielzeit verdient, doch der Schiedsrichter schickte die Aktiven zum Unverständnis der Gastgeber überpünktlich in die kurze Winterpause, die die TuRU auf Rang sieben verbringt.