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Fußball/Oberliga: „Die Turu muss künftig offensiver spielen“

Fußball/Oberliga: „Die Turu muss künftig offensiver spielen“

Der sportliche Leiter Edgar Evenkamp ist mit der Punktausbeute zufrieden.

Düsseldorf. Die Turu steht in der Fußball-Oberliga vor einem Schlüsselspiel. Angesichts der immer stärker werdenden Konkurrenz ist die Mannschaft von Frank Benatelli im Heimspiel gegen den Vorletzten VfB Speldorf schon fast zum Siegen verpflichtet. Wir sprachen mit dem neuen sportlichen Leiter Edgar Evenkamp.

Herr Evenkamp, wie beurteilen Sie den Restrundenstart der Turu?

Evenkamp: Der Auftakt war mit einem Punkt gegen Kleve und dem Sieg beim MSV Duisburg II gut. Vom Derby gegen Fortuna II war ich enttäuscht, da sind beide Teams unter ihren Möglichkeiten gegeben. Zuletzt hat sich die Mannschaft gegen Velbert wieder gesteigert. Vor dem Anpfiff wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen, im Nachhinein hätten wird dort sogar drei holen können. Alles in allem ist die Ausbeute zufrieden stellend.

Dennoch ist Ihr Team zuletzt auf Platz zehn zurückgefallen.

Evenkamp: Ja, der Druck von unten nimmt stark zu. Doch dem müssen wir uns stellen. Wir wollen in die NRW-Liga und müssen dafür nun endlich zu Hause gewinnen. Um das zu schaffen, muss die Mannschaft meiner Meinung nach offensiver spielen.

Das sind klare Worte des neuen sportlichen Leiters. Wie genau sieht ihr Aufgabenbereich aus?

Evenkamp: Ich bin für die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich, spreche mich diesbezüglich aber natürlich mit dem Trainer ab. Darüber kümmere ich mich um die Besetzung der Trainerposten der ersten und zweiten Mannschaft sowie im Jugendbereich.

Der Vertrag von Trainer Frank Benatelli läuft im Sommer aus. Mit ihm wurde noch nicht gesprochen. Was ist dran an den Gerüchten, denen zu Folge der Verein sich einen Trainer seiner Kategorie in Zukunft nicht mehr leisten kann?

Evenkamp: Natürlich werde ich mit Frank Benatelli sprechen, aber erst müssen wir Gewissheit haben, wo es für uns in der nächsten Saison hingeht. Sobald wir Planungssicherheit haben, werden die Gespräche mit dem Trainer und den Spielern konkretisiert.

Das Eigengewächs Samet Akarsu wurde auf ihre Empfehlung hin in der Winterpause in den Oberliga-Kader berufen. Steht er schon für das künftige Turu-Gesicht?

Evenkamp: Ja, Samet Akarsu soll hier kein Einzelfall sein. Es entspricht meiner Philosophie, auf junge, hungrige Spieler aus der näheren Umgebung zu bauen.