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Fußball/Lohausenliga: Eintracht Unglaublich holt ersten Titel

Fußball/Lohausenliga: Eintracht Unglaublich holt ersten Titel

Düsseldorf. Eintracht Unglaublich heißt der „Super Bowl“-Sieger 2011/I. Durch ein 5:2 (2:1) über Null Null sicherte sich die Truppe um Kapitän Ingo Henkel erstmalig den Titel in der traditionsreichen Hobby-Fußball-Liga.

Beide Teams hatten nach starker Vorrunde — Unglaublich gelang das sogar verlustpunktfrei — durch überzeugende Viertel- und Halbfinalauftritte das Endspiel erreicht. Bei idealen äußeren Bedingungen kam die Eintracht deutlich besser ins Spiel: Bereits nach drei Minuten erzielte Jan Meier die 1:0-Führung. Für Null Null sollte es noch dicker kommen, denn bereits in der 13. Minute erhöhte Tino Drews auf 2:0.

Doch die Mannschaft um Teamchef Dirk Fischer steckte nicht auf und kam durch Charlie Thannhäuser nur vier Zeigerumdrehungen später zum Anschlusstreffer. Bis zum Halbzeitpfiff, des sicher leitenden Schiedsrichters Boris Bartels, wog das Spiel nun hin und her — mit spielerischen Vorteilen für Unglaublich.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Dominanz der Eintracht immer größer — Null Null fand kaum noch ins Spiel. Zwangsläufig erzielte Andreas Mühle das verdiente 3:1 (45.). Zehn Minuten später machte Drews mit seinem zweiten Treffer die Überlegenheit noch deutlicher. Doch wer gedacht hatte, dass die Null Nuller nun die Köpfe hängen lassen würden, wurde eines Besseren belehrt: es folgte ihre beste Phase im gesamten Spiel — mehr als das 2:4 (59.) durch Fabian Menzel sprang allerdings nicht dabei heraus. Fast mit dem Schlusspfiff stellte Meier dann sogar den viel bejubelten 5:2-Endstand her.

Nach der Pokalübergabe in Person von Stefan Neunzig vom Vorjahresmeister Formentera Flyers konnten die Eintracht-Spieler nach zehn Jahren Ligazugehörigkeit den ersten Titelgewinn ausgelassen feiern.

Kapitän Henkel zog ein rundum zufriedenes Fazit: „Alles hat diese Saison geklappt: Acht Spiele, acht Siege — was will man mehr? Und das, obwohl wir die komplette Saison ohne Stammtorhüter Christoph Günter und Allrounder Reza Kaschani auskommen mussten. Eine ganz und gar unglaubliche Saison!“

Zu den ersten Gratulanten gehörte auch Null Null-Spielführer Fischer, der seine Enttäuschung allerdings kaum verbergen konnte: „Im Finale schien sich alles gegen uns verschworen zu haben.“ Doch sein Blick richtete sich sogleich in die sportliche Zukunft: „Wir werden uns den Cup nun eben unter den Weihnachtsbaum legen. In der kommenden Saison bilden wir dann eine unglaubliche Eintracht.“