Fußball-Landesliga: TuRUs Zweite steht auf einem Abstiegsplatz

Fußball-Landesliga: TuRUs Zweite steht auf einem Abstiegsplatz

Müffler: "Unsere Lage ist ernst". DSC hofft auf ersten Heimsieg.

Düsseldorf. In der Fußball-Landesliga neigen sich die Hinrunde und das Jahr 2014 langsam dem Ende zu. Georg Müffler dürfte die nahende Winterpause gelegen kommen. Denn die von ihm trainierte zweite Mannschaft der TuRU kam in den vergangenen Wochen völlig aus dem Tritt.

Nach dem zwischenzeitlichen Hoch verließen die Oberbilker den Platz zuletzt dreimal hintereinander als Verlierer und fielen auf einen Abstiegsplatz zurück. „Die Lage ist ernst“, sagt Müffler vor dem Spiel beim direkten Konkurrenten TSV Ronsdorf.

Der frühere Stürmer hat sich deswegen auf Ursachenforschung begeben. Obwohl die TuRU mit 21 Treffern das torgefährlichste Team der unteren Tabellenhälfte stellt, bemängelt Müffler das Fehlen eines Torjägers. Zudem stört den Coach, immer wieder Spieler aus der ersten Mannschaft in sein Team einbauen zu müssen. „Das ist ein Problem, so ging uns zuletzt die Stabilität verloren.“

„Stabilität“ ist in gewisser Weise das Markenzeichen des DSC 99 in dieser Spielzeit. Mit nur zwölf Gegentoren stellt der „Club“ derzeit die zweitbeste Abwehr der Liga. Dass sein Team auf den ersten Heimsieg wartet und nur drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 14 hat, liegt in den Augen von Trainer Peter Vogel an der mäßigen Torausbeute.

„Wir haben Punkte liegenlassen, weil wir unsere Chancen nicht verwerten“, kritisiert der Ex-Profi. Zu Hause gegen den viertplatzierten FC Remscheid können seine Schützlinge ihn nun eines Besseren belehren. „Wenn wir drei Punkte holen, haben wir unser Hinrunden-Soll erfüllt.“

Immer besser ins Rollen kommt der SC West, der sich mit drei Siegen in Serie in Schlagdistanz zur Tabellenspitze brachte. Bei den Oberkasselern macht sich nun die Breite des Kaders bemerkbar. Spieler wie Nils Dames, Max Bauermeister oder Marcel Ewertz würden wohl in jedem anderen Landesliga-Team zum unumstrittenen Stammpersonal gehören. Beim SC West saßen sie auch mal auf der Ersatzbank. Der Konkurrenzkampf tobt — und scheint das Team zu beflügeln.

Von einer Serie wie beim SC West kann Frank Moeser beim VfL Benrath nur träumen. „Wir müssen jetzt zusehen, dass wir bis zur Winterpause noch punkten“, sagte der neue Trainer vor dem Spiel in Wülfrath. Im neuen Jahr soll womöglich mit verstärktem Kader die Aufholjagd gestartet werden.

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