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Fußball: Der Abstiegskampf beginnt für Vatangücü mit einem Derby

Fußball: Der Abstiegskampf beginnt für Vatangücü mit einem Derby

Gegen Wersten will es das Team von Geczel Senkaya allen Zweiflern zeigen.

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p class="text"><strong>Düsseldorf. Die Erinnerungen an die Freude über den geschafften Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga ist beim SC Vatangücü Düsseldorf schon wieder ganz weit weg. Denn die Herausforderung, sich in der Landesliga zu etablieren, schiebt sich wie eine große Hürde immer näher. Noch drei Tage haben die Mannen um Trainer Geczel Senkaya Zeit, um sich zu einem schlagkräftigen Team zusammen zu finden. Denn das sind sie bisher nun wirklich nicht, und das lässt auch nichts Gutes für das Derby am Samstag gegen Wersten 04 erahnen. Auch die Testspielergebnisse spiegeln das wider: Gegen die Bezirksligisten VfB Solingen und CfR Links setzte es zwei bittere 0:4-Klatschen, gegen die Kreisliga-Reserve der SG Unterrath reichte es nur zu einem mageren 1:1. Es folgten zwei Siege, doch die waren nur ein Zwischenhoch. Ein peinliches 0:6 gegen den Bezirksligisten Turu II und ein 2:3 beim Kreisligisten VfR Büttgen waren am vergangenen Wochenende die negative Krönung einer verkorksten Vorbereitung über die Manager Uzun "am liebsten gar nicht" gesprochen hätte. Daran ist vor allem der personelle Aderlaß bei Vatangücü schuld. Vier Stammspieler haben dem Verein den Rücken gekehrt. Darunter auch der Kapitän - Emin Yesilöz. Mit ihm stand und fiel die Mannschaft in der Vergangenheit. Als der Stürmer Ladehemmungen hatte, wurde es noch einmal ganz eng für die Senkaya-Elf. "Yesilöz kann man natürlich nicht einfach so ersetzen", weiß auch Manager Uzun, der aber, wie eigentlich immer, schon eine Lösung parat hat: "Dann müssen wir eben unsere Spielweise umstellen und dürfen nicht mehr so abhängig von einem Spieler sein." Leicht gesagt, wenn über die Dauer der Vorbereitung der gesamte Kader fast nie zum Einspielen zusammen war.

Die Bezirkssportanlage am Kikweg wird bald zur "neuen Heimat"

"Dass viele türkische Spieler so spät und lang Heimaturlaub machen, ist ganz klar ein Nachteil", so Uzun. Die positivste Nachricht in der Vorbereitung des Landesligisten lieferte daher der Fußballplatz selbst und nicht die Akteure, die ihn bevölkern. Nachdem man die wenig einladende Sportanlage des DSC Viktoria in Richtung des Platzes des FC Tannenhof verlassen hat, finden die Türken ab Oktober auf der Bezirkssportanlage am Kikweg eine neue Heimat.

Manager Hamit Uzun arbeitet in diesen Tagen noch fieberhaft daran, einen Stürmer und einen Mittelfeldspieler zu verpflichten. Naman der Kandidaten wollte er nicht nennen: "Wir hoffen aber, dass es vor dem Derby noch klappt", so Uzun, der bis heute allerdings keinen Vollzug melden konnte.