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Funkel: Eingespielt sein, ist nicht alles

Funkel: Eingespielt sein, ist nicht alles

Fortuna wird heute im Derby gegen Duisburg wieder ein verändertes Team ins Rennen schicken.

Der Weg im heutigen Derby ist für die Fortuna klar: „Wir versuchen, das umzusetzen, was uns in den vergangenen Spielen ausgezeichnet hat“. Das sagt Friedhelm Funkel und meint, das dies gegen die Zebras aber nicht ganz so einfach sei. Er ist aber überzeugt davon ist, „dass wir mit diesem Plan ein gutes Spiel gegen den MSV Duisburg (heute, 20.30 Uhr/Arena) machen werden.“

Fortunas Cheftrainer sieht vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit als wichtigsten Grund für den Aufschwung und die guten Leistungen des Tabellenführers der 2. Fußball-Bundesliga an. „Die Jungs kommen auf und neben dem Platz sehr gut miteinander klar. Und auch die neuen Spieler, von denen wir eine Reihe einbauen mussten, haben sich super integriert“, erklärt Funkel, dem es nicht leicht fällt, die richtige Mannschaft für den heutigen Abend zu finden. Das liegt nicht so sehr am Gegner, sondern mehr an der Breite seines Kaders.

So saßen in St. Pauli zunächst Benito Raman und sogar Florian Neuhaus das ganze Spiel auf der Bank. Beide Spieler werden wohl wieder in die Mannschaft kommen, haben wieder Kraft geschöpft und trugen maßgeblich gegen Regensburg dazu bei, dass die Offensivbemühungen letztlich erfolgreich waren. Ein ganz festes Bild von der Aufstellung hat Funkel allerdings noch nicht, jedenfalls behauptete er dies am Freitag und wollte noch die Trainingseinheiten am Samstag und gestern abwarten.

Die Vermutung liegt nahe, dass dieselben Spieler wie gegen Regensburg und Hamburg den Kader bilden werden. „Bei Davor Lovren weiß ich es nicht, ob er nach seiner Grippe schon wieder die Frische hat, die für ein solches Spiel nötig ist“, sagte der Trainer. Michael Rensing wird erneut ganz fehlen, Tim Wiesner noch einmal für ihn als zweiter Torhüter im Kader stehen. Doch erneut wird es eine veränderte Startaufstellung geben. „Das widerlegt ja sämtliche Thesen über eingespielte Mannschaften“, sagt Funkel. „Das ist einfach keine Begründung dafür, dass ein Team erfolgreich spielt oder nicht.“ Eingespielt sei jede Mannschaft, die für uns auf dem Spielfeld steht, „weil wir jeden Tag miteinander trainieren.“ Jeder Spieler, der im Kader steht, könne sich realistiche Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Daher denkt Funkel lange genug darüber nach, wer am besten zur jeweiligen Taktik und zum Gegner passt.

Auf die besondere Atmosphäre freut sich Funkel. „Das ist doch genau das, was jeder Fußballer erleben möchte“, sagt der Trainer. „Wenn wir darüber hinaus auch noch erfolgreich sind, wäre es noch schöner.“ In dieses Spiel geht Funkel deshalb mit einem schöneren Gefühl, weil so viele Zuschauer da sein werden und die Stimmung entsprechend gut sein wird.