1. NRW
  2. Düsseldorf
  3. Lokalsport

Frauenfußball: CfR Links kassiert Klatsche

Frauenfußball: CfR Links kassiert Klatsche

Der Regionalliga-Aufsteiger zahlt beim 0:8 gegen Köln viel Lehrgeld. Trainerin Strangulis aber bleibt zuversichtlich.

Düsseldorf. Das war eine harte Landung für die Fußballfrauen des CfR Links. Der Aufsteiger in die Regionalliga West verlor am zweiten Spieltag beim 1. FC Köln II klar mit 0:8 (0:3) und stürzte damit vorerst auf den letzten der 14 Plätze. „Natürlich ist das Ergebnis deutlich, aber ganz so schlecht waren wir nicht“, sagte Trainerin Melanie Strangulis. „Nach der Pause hatten wir Chancen, um auf 1:3 zu verkürzen. Leider sind wir dann in einen Konter zum 0:4 gelaufen. Dann war die Moral gebrochen.“

Trotz der herben Niederlage herrscht bei den Heerdterinnen keine Panik. „Wir können die Situation schon einordnen. Es war klar, dass wir bei unserem schweren Auftaktprogramm Lehrgeld zahlen würden. Auch für das kommende Spiel gegen Borussia Mönchengladbach sind die Rollen klar verteilt“, sagte Strangulis, kündigte jedoch eine gründliche Analyse an.

Gegen die weiblichen Fohlen muss die Trainerin am nächsten Sonntag vor allem bei der Konzentration ansetzen. In Köln war auffällig, dass einem Gegentreffer gleich der nächste folgte. So konnten die Gastgeberinnen nach dem Führungstor (20.) schnell auf 0:3 erhöhen (24./26.). Auch die Treffer zum 0:4 und 0:5 (65./67.) sowie zum 0:7 und 0:8 (85./86.) fielen im Doppelpack.

Derweil konnte Peter Garnkäufer durchatmen. Der Trainer von Landesligist TuSA Düsseldorf gewann mit seinem Team bei der DJK Fortuna Dilkrath 3:2 (1:0). Die Auftaktpleite gegen Rosellen ist damit schon fast wieder vergessen. „Da waren wir wegen einer internen Geschichte, die ich nicht näher erklären möchte, sehr unkonzentriert. Diesmal haben wir verdient gewonnen, und das Ergebnis hätte auch höher ausfallen müssen“, sagte Garnkäufer.„Schließlich haben wir viermal Aluminium getroffen.“

So wurde es nach Treffern von Mandy Zimmermann (36.), Britta Gahr (51.) und Maria Martynenko (57.) unnötig spannend. „Egal, wir sind wieder im Rennen“, sagte Garnkäufer.