Frauenfußball: CfR Links gewinnt Nachholspiel beim SV 1913 Walbeck

Frauenfußball : CfR Links gewinnt Nachholspiel

Die Niederrheinliga-Fußballerinnen aus Heerdt sind gut aus den Startlöchern gekommen. Am Ende heißt es in Walbeck 4:0 für den CfR.

Die Niederrheinliga-Fußballerinnen des CfR Links sind gut aus den Liga-Startlöchern des neuen Jahres gekommen. Das Team von Trainerin Elisa Wilson gewann in einem Nachholspiel vom 15. Spieltag beim SV 1913 Walbeck am Ende klar mit 4:0 (1:0) und verbesserte sich in der Tabelle bei jetzt 24 Punkten auf den siebten Platz.

Rundum zufrieden war die Chefin an der Seitenlinie allerdings nicht: „In der ersten Halbzeit hatten wir Glück, nicht den Ausgleich zu kassieren. Erst nach der Pause standen wir dann kompakter und haben auch unsere Chancen besser verwertet“, sagte Elisa Wilson.

Beide Teams mussten zahleiche Ausfälle kompensieren

Kurz vor Weihnachten war die Begegnung wegen Unbespielbarkeit des Platzes in Walbeck ausgefallen — und auch diesmal stand die Partie unter erschwerten Bedingungen: Zwar zeigte sich das Wetter von seiner besten Vorfrühlingsseite, dafür aber waren die Kader beider Teams wegen etlicher erkälteter Spielerinnen erheblich ausgedünnt.

Der CfR griff auf die Hilfe seiner noch spielfreien zweiten Mannschaft zurück, sein um den Klassenerhalt kämpfender Gegner von der deutsch-niederländischen Grenze musste das Aufgebot mit Nachwuchstalenten aus der U 17 auffüllen.

Lena Hinnemann und Kathrin Spengler treffen doppelt

Unter diesen Vorzeichen gingen die Heerdterinnen doppelt favorisiert ins Spiel, taten sich jedoch zunächst schwer und benötigten auch Glück. So wurde beim 1:0 der Schuss von Lena Hinnemann in der 18. Minute durch eine Walbeckerin unhaltbar abgefälscht, zudem kamen die Gastgeberinnen in der Folge zu guten Chancen.

Dass die Partie nicht mit halber Kraft zu gewinnen sei, dürfte Wilson in der Pause deutlich gemacht haben. Jedenfalls kam ihre Mannschaft zielstrebiger aufs Feld zurück und durch zwei Treffer von Kathrin Spengler (61./72.) auf die Siegerstraße. Hinnemann sorgte mit dem Schlusspfiff gar noch für das 4:0.

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