Fortunas A-Jugend bleibt in der Oberliga

Fortunas A-Jugend bleibt in der Oberliga

Erfolg für die U 19 beim Qualifikationsturnier.

Der Weg in die Oberliga war für die U 19-Handballerinnen von Fortuna Düsseldorf steinig — und dennoch haben Detlef Randzio und sein Team das Ziel erreicht: Zum zweiten Mal in Folge startet damit eine A-Jugend der Rot-Weißen in der Oberliga.

Gefeiert haben die Mädels diesen Erfolg gleich nach dem Schlusspfiff des dritten und letzten Spiels beim Qualifikationsturnier. Gegen den TV Korschenbroich gelang den Düsseldorferinnen in der Schlussphase ein 5:0-Lauf, der den 15:10-Erfolg und das Oberliga-Ticket sicherte.

Im ersten Spiel kam die Mannschaft von Detlef Randzio zwar zu einem 25:10-Kantersieg über die Sportfreunde Hamborn. Trotzdem wurden da Schwächen in der Offensive sichtbar, die sich im zweiten Spiel fortsetzten.

In dem traf die Fortuna auf den VT Kempen, der bereits wertvolle Erfahrungen in der Qualifikation zur Jugend-Bundesliga gesammelt hatte und als Favorit ins Turnier gegangen war. So lief dann auch das Spiel: Den Rot-Weißen unterliefen zu viele einfache Fehler, die von den Gästen gnadenlos bestraft wurden. So lag die Fortuna bereits zur Pause mit sechs Treffern (5:11) zurück, zudem schied Johanna Beutler zu Beginn der Partie verletzungsbedingt aus. Im zweiten Durchgang baute der VT Kempen die Führung weiter aus und gewann 24:11. Doch durch den abschließenden 15:10-Erfolg über Korschenbroich war der Aufstieg für die Fortuna am Ende doch perfekt.

„Ich bin stolz, dass ich diese Mannschaft trainieren kann, es macht mir unglaublich viel Spaß, mit den Mädels zu arbeiten und die Entwicklung zu begleiten“, sagte Detlef Randzio nach dem Turnier. „Ich freue mich, dass wir die Oberliga erreicht haben.“

In der am 8. September beginnenden Oberliga-Spielzeit 2018/2019 starten die Düsseldorferinnen mit einem Heimspiel — ausgerechnet gegen den VT Kempen. Im Rahmen der Qualifikation blieben Mannschaften wie die SG Überruhr oder der HSV Wuppertal, die seit Jahren in der Oberliga spielten, auf der Strecke. Deshalb ist die Leistung von Detlef Randzio und seinem Team umso höher einzuschätzen.

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