Fortuna-Damen ringen Neuss nieder

Fortuna-Damen ringen Neuss nieder

Handballerinnen feiern einen klaren 30:20-Erfolg im Derby der Nordrheinliga.

In der Handball-Nordrheinliga bleibt Fortuna Düsseldorf auf Erfolgskurs. Das Team von Ina Mollidor und Klaus Allnoch kam im Derby gegen den Neusser HV zu einem klaren 30:20 (13:11)-Sieg. Im ersten Durchgang sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, im zweiten Abschnitt setzten sich die Gastgeberinnen dank einer starken Defensive hochverdient durch und fuhren den sechsten Sieg in Folge ein.

Erneut zeigte Leonie Berger ihre Torjägerqualitäten: Mit neun Toren, davon sechs vom Siebenmeterpunkt, war sie erfolgreichste Werferin der Rot-Weißen. Der NHV begann stark und ging mit 2:0 in Führung. Zwar setzte sich die Fortuna zwischenzeitlich auf 6:3 ab, doch die Gäste aus Neuss kamen zurück und glichen zum 7:7 und 8:8 aus. Jasmin Jarendt und Eileen Neumann brachten die Fortuna wieder in Front, zur Halbzeit lagen die Gastgeberinnen mit 13:11 vorne.

Gegen die kompakte Fortuna-Deckung mit einer stark aufgelegten Katja Grewe im Tor wurde es mit zunehmender Spielzeit immer schwieriger für die junge Neusser Mannschaft. So setzte sich Fortuna weiter Tor um Tor ab. Als man sich einen Zehn-Tore-Vorsprung (27:17, 28:18) herausgespielt hatte, war für das Trainerduo Mollidor/Allnoch die Zeit für das Comeback von Annika Thanscheidt und den zweiten Einsatz von Isabelle Kramer in der Nordrheinliga gekommen. Ihr Saison-Debüt feierte außerdem Jennifer Verhoeven. Am Ende freute man sich über einen 30:20-Erfolg. „Wir haben diesen Gegner niedergerungen. Darüber bin ich sehr froh, denn die Neusser Mädels haben ihre Sache in Halbzeit eins sehr gut gemacht“, sagte Allnoch.

Fortuna: Grewe, Debski - Otten (1), Thanscheidt, Mattyssek (3), Verhoeven (2), Borchert (1), Jarendt (5), Grimberg (3), Kramer, Otto, Neumann (3), Eickerling (3), Berger (9/6)

Fortuna II musste sich beim Tabellenletzten TV Borken mit 18:22 (9:10) geschlagen geben. Trainer Eric Busch vermisste Bewegung und Überzeugung im Angriffsspiel. Die personellen Engpässe ließ er als Rechtfertigung nicht gelten.

Fortuna II: Utzig, Dorn - Doberstein (1), Luks, Wolf (3), Meinke, Frede, Randzio (4/3), Braband (4), Habekost, Söntgen (6)

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