Footballer aus Düsseldorf gewinnen das Relegations-Hinspiel deutlich

Football Relegation : Panther dürfen den Champagner kaltstellen

Football Zweitligist gewinnt mit 36:10 in Hamburg und steht vor dem Aufstieg in die GFL.

Die Düsseldorf Panther stehen mit anderthalb Beinen wieder in der German Football League. Der Zweitligist setzte sich am Samstagnachmittag im ersten Relegationsspiel vor 646 Zuschauern bei den Hamburg Huskies mit 36:10 (7:0, 3:3, 7:0, 19:7) durch und hat das selbstgesteckte Saisonziel fast erreicht. Im Rückspiel am 6. Oktober in Benrath könnte sich die Mannschaft von Pepijn Mendonca sogar eine Niederlage leisten — sofern diese nicht mit mehr als 25 Punkten Unterschied ausfällt. Doch der Cheftrainer trat erst einmal auf die Euphorie-Bremse: „Das Ganze ist natürlich noch nicht entschieden. Es sind zwar 26 Punkte Vorsprung für uns. Wir haben auch schon in der Saison gezeigt, dass wir sehr viele Punkte in einer Partie machen können, aber das können die Hamburger natürlich auch“, erklärte Mendonca.

Angesichts der Qualität der eigenen Offensive sowie der Tatsache, dass die Panther im Jahr 2018 alle sieben bisherigen Heimspiele für sich entschieden haben, käme es aber einem großen Football-Wunder gleich, wenn die Schlittenhunde den Traum der Düsseldorfer doch noch zunichte machen würden. „Ja, ich denke schon, dass wir den Aufstieg schaffen werden, weil ich jedes Spiel gewinnen möchte“, sagte Spielmacher Moses Skillon. Der US-amerikanische Quarterback war mit drei Touchdown-Pässen sowie einem selbst erlaufenen Touchdown im Schlussviertel wieder einmal der überragende Panther in der Offensive — trotz einer Interception im zweiten Viertel, als die Hamburger einen von Skillons Pässen abfangen konnten.

Anfängliche Unsicherheiten sind nach der Pause verflogen

„In dieser Phase hatten wir ein wenig Angst und uns wohl permanent gefragt, wo der Unterschied zwischen der ersten und zweiten Liga ist“, analysierte Mendonca die Minuten, in der auch Runningback Michael Madkins mit einem Fumble für einen Düsseldorfer Ballverlust sorgte. „Als wir gemerkt haben, dass wir gut mitspielen können, haben wir ein

gutes Spiel gemacht.“

Mit einer 10:3-Führung für die Panther ging es in die Pause, im dritten Viertel ließ der Regen nach, und die Gäste drehten auf. Madkins, Florian Eichhorn und Kevin Wesseling fanden die Huskies-Endzone, der letzte Touchdown des Nachmittags durch Skillon nahm den Hamburgern wohl auch den letzten Rest Hoffnung mit Blick auf das Rückspiel. Die Rückkehr der Panther in die höchste deutsche Football-Liga — sie dürfte am 6. Oktober reine Formsache sein. Auch wenn Mendonca noch keine Glückwünsche entgegen nehmen wollte.

Mehr von Westdeutsche Zeitung