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Sport in Düsseldorf: Football: Panther behaupten zweiten Tabellenplatz

Sport in Düsseldorf : Football: Panther behaupten zweiten Tabellenplatz

Mit dem 49:21 in Bonn untermauert das Anderson-Team seine Aufstiegsambitionen.

Düsseldorf. Nicht nur aufgrund ihres sechsten Erfolgs in Serie sind die Düsseldorf Panther in der German Football League 2 zu den Aufstiegsfavoriten zu zählen. Dem Absteiger gelingt es in dieser Saison auch, einen schlechten Start oder den Ausfall einiger wichtiger Spieler zu kompensieren. Beim 49:21 (6:14, 21:0, 14:7, 8:0) in Bonn gelang sogar beides. Das war in der Vergangenheit anders.

„Da wir wussten, dass uns einige Receiver fehlen würden, haben wir unter der Woche sehr hart an unserem Laufspiel gearbeitet. Durch die gute Arbeit der Offense Line haben unsere Runningbacks wichtige Akzente setzen können. Dadurch waren unsere Receiver, die ein tolles Spiel gemacht haben, oft ungedeckt“, fasste Cheftrainer Deejay Anderson die Begegnung mit den Gamecocks zusammen.

In der Anfangsphase hatten die Raubkatzen Probleme mit dem Angriffsspiel der Gastgeber. Vor allem der kanadische Spielmacher Drew Burko bereitete dem Tabellenzweiten in den ersten beiden Serien der Gamecocks Sorgen. „Unsere Defense musste sich erst auf die schnellen Bonner Receiver einstellen, weil wir einige Male zu nah an den Gegenspielern standen und somit überlaufen worden“, erklärte Anderson.

Zu den besten Spielern im Trikot der Düsseldorfer gehörten in Bonn wieder einmal Runningback Octavias McKoy, dem drei Touchdowns gelangen, und Quarterback Zach Maynard, der gleich viermal für einen Tochdown-Pass verantwortlich zeichnete.

Im letzten Viertel kamen angesichts des hohen Vorsprungs von 20 Punkten dann die Reserve-Spieler vermehrt zum Einsatz. Dennis Weis und Michael Segedom bedankten sich mit einem Touchdown (Weis) und zwei Two-Point-Conversions (Weis und Segedom) bei ihrem Trainerteam. „Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich überwiegend zufrieden. Wir haben zwar noch einige Baustellen, aber daran werden wir hart arbeiten“, sagte Anderson.