Football: Hurricanes für Panther eine Nummer zu groß

Football: Hurricanes für Panther eine Nummer zu groß

Zum Saisonauftakt gibt es eine 21:49-Niederlage. Team erhält Lob vom Kieler Trainer.

Kiel/Düsseldorf. Am Selbstvertrauen hat es sicher nicht gelegen. Denn das hatte der neue Panther-Trainer James Jenkins den Bundesliga-Footballern seit seinem Amtsantritt beinahe wie ein „Mantra“ eingeredet. Sinngemäß lautete das in etwa, dass man jeden Gegner schlagen könne. Doch zum Saisonstart endete das Duell bei den Kiel Baltic Hurricanes entsprechend der sportlichen Kräfteverhältnisse: Gut sieben Monate nach der 21:45-Pleite im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft zogen die Düsseldorfer im Holsteinstadion diesmal mit 21:49 (7:15, 0:6, 7:28, 7:0) den Kürzeren.

Die Punkte für die Panther erzielten David McCants, Niklas Römer, Marcel van Eck (je 6), Sascha Jungblut (2) und Sven Missbach. Vor 3280 Zuschauern hatte Neu-Panther David McCants die Panther nach einem Pass von Spielmacher Robert Demers zwar in Führung gebracht, doch dann punkteten jedoch lange Zeit nur noch die Gastgeber.

Der Favorit in der Nordgruppe der German Football League (GFL) wurde durch Spielmacher Jeff Welsh souverän durch die Begegnung geführt. Zwar schien ein 7:14 noch aufholbar, doch die vielversprechende erste Angriffsserie der Düsseldorfer im zweiten Viertel endete mit einem abgefangenen Pass durch Lansana Teuber. Anschließend mussten die Gäste schnell feststellen, dass aus der erhofften Aufholjagd wohl nichts mehr würde.

Mit dem 28:7 zu Beginn des dritten Viertels war das Duell entschieden. Die übrigen Zähler waren nur noch Ergebniskosmetik für die Panther, die sich zumindest über ein Lob von Kiels Cheftrainer Patrick Esume freuen durften: „Düsseldorf hat viel Talent und Potenzial, sie werden über den Verlauf der Saison stärker werden.“ Möglicherweise im ersten Heimspiel der Saison, am kommenden Samstag, 12. Mai, 18 Uhr, gegen die Dresden Monarchs. m.g.

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