Football: Düsseldorf Panther sind auch mit neuem Personal chancenlos

American Football : Panther sind auch mit neuem Personal chancenlos

Im ersten Spiel unter dem neuen Cheftrainer Tim Johnson verliert das Düsseldorfer Football-Team mit 7:38 gegen die Dresden Monarchs und bleibt auf dem letzten Tabellenplatz der GFL.

Neue Trainer, neue Spieler, das alte Bild auf der Anzeigetafel. Auch im ersten Spiel unter Tim Johnson hatten die Erstliga-Footballer der Düsseldorf Panther nichts zu bestellen. Gegen die Dresden Monarchs unterlag das Tabellenschlusslicht der GFL Nord vor 900 Zuschauern im Stadion Benrath deutlich mit 7:38 (0:14, 0:14, 0:10, 7:0).

Es war ein Resultat, mit dem die Gastgeber sogar noch gut bedient waren. Denn die Sachsen, die in ihrer gegenwärtigen Form in diesem Jahr zu den Meisterschaftskandidaten zu zählen sind, schickten in den Vierteln drei und vier zahlreiche Reservisten auf den Rasen und ließen sozusagen noch Gnade walten. „Wir ändern im Moment sehr viel, und das dauert eben Zeit“, sagte Johnson, der in der vierwöchigen Spielpause den glücklosen John Leijten beerbt hatte und im Herbst mit den Raubkatzen in den beiden Relegationsspielen gegen den GFL2-Meister die Liga halten soll.

Ohnehin hatten wohl nur die unerschütterlichen Optimisten unter den Panther-Anhängern damit gerechnet, dass ihre Mannschaft den Monarchs am Samstagnachmittag ernsthaft würde Paroli bieten können. Nach den ersten beiden Spielvierteln war jede Hoffnung auf ein zumindest enges Resultat dahin. Dresdens Quarterback Zack Greenlee warf vier Touchdown-Pässe, so gingen die Panther mit einem 0:28 in die Pause.

Spielmacher Strong leistet sich drei Interceptions

In der zweiten Hälfte der Partie nahm Johnson dann einen Wechsel auf der Position des Spielmachers vor. Der eigentlich als Passempfänger verpflichtete Trevor Vasey übernahm die Quarterback-Position von Christian Strong, der mit drei Interceptions (abgefangene Pässe durch die gegnerische Verteidigung) abermals eine enttäuschende Leistung bot. Aber auch Vasey leistete sich wenig später einen Fehlwurf, der in den Armen der Dresdner Defensive landete. Doch wenig später fand der US-Amerikaner aus drei Yards Entfernung die Endzone und erzielte den einzigen Panther-Touchdown des Tages.

„Ich möchte mich noch bei den Panther-Fans bedanken, die uns während des Spiels unterstützt haben“, sagte Cheftrainer Johnson, dem nun noch acht Wochen Zeit bleiben, um seine Mannschaft auf ein Level zu bringen, das Hoffnung auf eine erfolgreiche Relegation schürt. Derzeit ist die nicht allzu groß.