Fecht-EM: Großartige Kämpfe in Düsseldorfs Messehalle 8b​

Fecht-Europameisterschaft : Fecht-EM: Großartige Kämpfe in der Messehalle 8b

Die deutschen Starter bei den Damen und Herren sind aber alle leider früh ausgeschieden.

Viel schlechter hätte die Fecht-Europameisterschaft  in Düsseldorf für die deutschen Fechter und vor allem für den Düsseldorfer Benjamin Kleibrink kaum beginnen können. Das Quartett mit dem viermaligen Einzel-Weltmeister Peter Joppich aus Koblenz und Peking-Olympiasieger Kleibrink an der Spitze schied am ersten Veranstaltungstag bereits unter den besten 32 aus. Der Düsseldorfer Top-Fechter scheiterte 11:15 an Italiens Weltmeister Alessio Foconi und belegte in der Endabrechnung Platz 26.

Die Organisatoren fanden ein deutlich besseres Resumee für den ersten Tag. „Sportlich ist das natürlich sehr schade“, sagte Stella Kluge, eine Ex-Fechterin aus Düsseldorf, die jetzt als Mitarbeiterin des Deutschen Fechter Bundes in der Veranstaltungsleitung mit tätig ist. „Aber von den Teilnehmern und den vielen Zuschauern am ersten Tag haben wir ein sehr gutes Feedback erhalten.“ Vor allem gab es ein Lob dafür, was der Verband mit Hilfe der Stadt in dem kurzen Jahr Vorbereitung auf die Beine gestellt hat.

In der riesigen Messehale 8b, fast direkt neben der Arena ist die gesamte Veranstaltung untergebracht - Trainings-, Wettkampflächen und so eine Art Centercourt, der sehr gelungen und mit vier farbigen sowie sehr  modernen Fechtbahnen ausgestattet ist. Von den beiden Tribünen sind auch vier Kämpfe gleichzeitig, wie die Viertelfinal-Ausscheidungen, mühelos zu beobachten. Und es wird herausragender Fechtsport geboten – von den rund 450 Athleten aus 49 Nationen.

Von Stella Kluge bekommt die Stadt Düsseldorf auch noch ein Riesenlob ab: „Man merkt einfach, dass diese Stadt den Sport liebt, und ich bibn richtig stolz, als Bürger Düsseldorfs zum Gelingen dieser Veranstaltung beitragen zu können.“

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