Erste „reguläre“ Niederlage für die Damen des Düsseldorfer HC​

Damen-Hockey : Erste „reguläre“ Niederlage für DHC-Damen

Vor dem letzten Spieltag wird es für den Tabellenführer doch noch eng.

Sportlich war das 3:4 bei Uhlenhorst Mülheim die erste Niederlage in der Hallenhockey-Bundesliga für die Damen des Düsseldorfer HC. Sie war wohl auch verdient, obwohl der Punktverlust am Grünen Tisch beim Ligaprimus der Westgruppe noch nachwirkte. Der Deutsche Hockey Bundes hat die Spielwertung des Spiels der Vorwoche des DHC gegen den Bonner THV (11:2) aufgehoben und mit 0:5 für Bonn gewertet. Grund war die angeblich fehlende Spielberechtigung von Luca Scheuten für die Bundesliga. „Bei der Beantragung des Spielerpasses ist es wohl in einem Telefonat des DHC mit dem DHB zu Missverständnissen gekommen“, sagte Trainer Nico Sussenburger, der die „Schuld“ auf sich nahm. „Der DHC ist davon ausgegangen, dass Luca die Spielberechtigung nicht nur für Jugendspiele und Regionalliga, sondern auch für die Bundesliga problemlos erhalten würde.“ Tatsächlich wurde dann auch ein Spielerpass ausgestellt, der keinerlei Einschränkungen enthielt. Der DHC plant, in die Berufung zu gehen.

Nach einem 0:2-Rückstand in Mülheim hatte Greta Gerke mit zwei Treffern in Folge zum 2:2 ausgeglichen. Doch es war ein Tag mit „haarsträubenden Fehlern“ beim DHC, wie es Nico Sussenburger ausdrückte. Luisa Steindor vergab einen Siebenmeter und die Gastgeberinnen gingen dann wieder mit 3:2 in Führung. Nach dem erneuten Ausgleich durch Sara Strauß verteidigte das Team aus Düsseldorf nicht gut, kassierte eine Strafecke und dann den entscheidenden Treffer zur ersten „regulären Niederlage“. Der Trainer war enttäuscht, stand seiner Mannschaft aber auch mal einen Ausrutscher zu.

Entsprechend motiviert ging es einen Tag später nach Krefeld. Ein hoher Sieg musste her, damit nun  RW Köln (letzter Gegner nächste Woche) und Mülheim den DHC auch vom Torverhältnis nicht mehr einholen können. Der 13:1 (3:1)-Erfolg sprach Bände. Tessa Schubert und Lisa Nolte trafen jeweils dreimal. kri