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Energischer Percoco schießt Benrath in der Schlussminute zum Sieg

Energischer Percoco schießt Benrath in der Schlussminute zum Sieg

Beim 2:1 in Mettmann steht der VfL in der Defensive wieder stabil. Der Rather SV trotzt auch Union Nettetal ein Unentschieden ab.

Die richtige Antwort auf das Debakel der Vorwoche gab der Fußball-Landesligist VfL Benrath mit dem 2:1 (0:0)-Auswärtssieg beim ASV Mettmann. „Der Schlüssel zum Erfolg war heute unsere stabile Defensive“, sagte Frank Stoffels nach der Partie. Benraths Trainer hatte seinen Teil dazu beigetragen und als Konsequenz aus dem 2:7 in Nievenheim den etatmäßigen Angreifer Sven van Beuningen neben Sergio Percoco in die Innenverteidigung beordert.

Diese Maßnahme zahlte sich aus. Die Schlossstädter leisteten sich diesmal keine individuellen Fehler vor dem eigenen Tor. Da konnte es Frank Stoffels auch verschmerzen, dass die fußballerische Qualität bei Ballbesitz überschaubar blieb. Nach der Pause wurde das Niveau etwas besser. Benrath ging durch Ryosuke Inagaki (54.) sogar in Führung, lief dann aber nach einer eigenen Ecke in einen Konter, der in den Ausgleich mündete (72.). Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Lattentreffern auf beiden Seiten. Das glücklichere Ende hatte schließlich der VfL, der durch eine Energieleistung des aufgerückten Sergio Percoco in der Schlussminute noch zu drei Punkten kam.

VfL Benrath: Pitzer - Reuter, Percoco, van Beuningen, Kaya, Wackes, Krohn, Stoffels (88. Hering), Betz (90. Pascheit), Inagaki, Bajrektarevic (78. Sahin); Tore: 0:1 (54.) Inagaki, 1:1 (72.) Kalloch, 1:2 (90.) Kalloch

Um seinen Einstand beim Rather SV wurde Andreas Kusel wohl von niemandem beneidet. Schließlich bekam es der neue Trainer des RSV gleich mit dem TSV Meerbusch und Union Nettetal, den beiden vermeintlich stärksten Teams der Liga, zu tun. Umso bemerkenswerter ist die Ausbeute, die Kusel und seine Schützlinge aus diesen „Hammerspielen“ mitnahmen. Nach dem 0:0 gegen Meerbusch zu Kusels Premiere trotzte Rath gestern auch Union Nettetal ein 0:0 ab.

„Die Null steht weiterhin. Genau das wollten wir so haben. Die Jungs laufen und verschieben gut, so wie wir es im Training üben. Das gibt Mut für die nächsten Wochen“, freute sich Kusel. Die favorisierten Gastgeber rannten vor allem nach der gelb-roten Karte für Matthias Fenster (64.) permanent gegen das von Max Möllemann gehütete Rather Tor an, bissen sich aber an der gut sortierten Gäste-Abwehr die Zähne aus. Rath wagte sich selbst auch sporadisch aus der Deckung und hätte die Partie so kurz vor Schluss sogar für sich entscheiden können, als Tom Hirsch plötzlich auf Union-Keeper Simon Gerdts zulief. „Den muss er eigentlich machen“, sagte Kusel, der dennoch hochzufrieden mit dem Auftritt seiner Elf war.

Rath: Möllemann - Agca, Pira, Wesseln, Haubus, Dogan (80. Schmitz), Demir (65. Ouldali), Hirsch (88. Steinebach), Fenster, Stillger, Körber