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Galopp: Ein großer Klassiker auf dem Grafenberg

Galopp : Ein großer Klassiker auf dem Grafenberg

In den German 1000 Guineas geht’s um die Krone.

Düsseldorf. Eines der wichtigsten Galopprennen der Saison findet am Sonntag auf dem Grafenberg im Rahmen des „Königsallee-Renntages“ statt. Im Preis des Gestüts Auenquelle — „German 1000 Guineas“ über 1600 Meter (6. Rennen, 16.40 Uhr) geht es im ersten Stutenklassiker der Saison um 125 000 Euro Preisgeld. 70 000 Euro davon erhält die Siegerin in diesem besonderen Dreijährigen-Rennen. Das weckt Begehrlichkeiten im In- und Ausland. Ein erlesenes Feld mit 14 Stuten geht ins Rennen.

Sheikh Fahad al Thani ist mit Terror (Jockey Jim Crowley) für Trainer David Simcock und der Irin Letters of Love (Oisin Murphy) bestens aufgestellt. Andreas Wöhler, der die aktuelle Trainerrangliste in Deutschland anführt, hat ebenfalls beste Aussichten: La Saldana mit Harry Bentley im Sattel und Full Rose (Jozef Bojko) als Düsseldorfer Henkel-Preis-Siegerin für Jaber Abdullah, Ölkaufmann aus Dubai, hat auch Siegchancen.

Als ein Spezialist für den Düsseldorfer Klassiker reist der Kölner Trainer Andreas Löwe mit Bourree den Rhein hinunter. Ihr Jockey Adrie de Vries rechnet sich gute Chancen mit der amtierenden Winterkönigin aus. Waldemar Hickst, ebenfalls Trainer in Köln, stellte die Vorjahressiegerin Ajaxana und bietet gleich drei Kandidatinnen auf: Dazu gehört Nymeria unter Alexander Pietsch von Rennvereins-„Vize“ Albrecht Woeste.

Neun Rennen werden auf dem Grafenberg stattfinden, der erste Start erfolgt um 14 Uhr. Höhepunkt im Rahmenprogramm ist ein Ausgleich I über 2400 Meter. Gut möglich, dass hier Red Ghost für Grafenberg-Trainer Sascha Smrczek eine tragende Rolle spielen wird. Insgesamt kommen an diesem Nachmittag 13 Pferde aus heimischen Ställen auf dem Grafenberg an den Start.